Mechthild Heil MdB (CDU weißt auf Funkloch-App der Bundesnetzagentur hin: Die Jagd auf „weiße Flecken“ im Mobilfunknetz beginnt

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil macht jet­zt auf den Start neue „Fun­kloch-App“ der Bun­desnet­za­gen­tur aufmerk­sam. Das Update ste­ht ab sofort für Android und iOS im Google Play Store und Apple App Store zum kosten­losen Down­load zur Ver­fü­gung. Das zuständi­ge Min­is­teri­um für Verkehr und dig­i­tale Infra­struk­tur hat­te die Bun­desnet­za­gen­tur beauf­tragt, ihre beste­hende App zur Bre­it­bandmes­sung so zu erweit­ern, dass Bürg­er Lück­en in der Mobil­funk­ab­deck­ung melden kön­nen – ganz ein­fach und unbürokratisch. Mechthild Heil betont, dass bere­its im Koali­tionsver­trag vere­in­bart wor­den sei, diesen Weg zu beschre­it­en.

Mit der neuen App wird die Jagd auf die weißen Fleck­en im Mobil­funknetz eröffnet. Ab sofort kön­nen die Bürg­er melden, wo sie in ein Fun­kloch ger­at­en sind. Die App spe­ichert den Stan­dort – und überträgt die Dat­en, sobald das Handy wieder Inter­net hat. Auf Grund­lage dieser Infor­ma­tio­nen soll wir mit den Mobil­funk-Anbi­etern darüber gesprochen wer­den, wo die Net­ze noch weit­er verbessert wer­den müssen. „Der Zus­tand, den wir jet­zt haben, ist für eine Wirtschaft­sna­tion untrag­bar. Wir brauchen eine flächen­deck­ende Mobil­funkver­sorgung in Deutsch­land,” so die CDU-Par­la­men­tari­erin. Ins­beson­dere die ländlichen Räume müssen bess­er erschlossen wer­den, so Heils Hin­weis auch auf ihren Bun­destagswahlkreis.

Mechthidl Heil weit­er: „Die nun veröf­fentlichte App ist ein erster Schritt. Wir haben die Möglichkeit geschaf­fen, Fun­klöch­er zu erfassen und zu melden. 2019 wer­den die Ergeb­nisse in ein­er Karte öffentlich zugänglich gemacht. Hier­für ist es erforder­lich, dass möglichst viele Dat­en vor­liegen, um einen großen Bere­ich abdeck­en zu kön­nen. Ich hoffe daher, dass die Nutzerin­nen und Nutzer – wie bere­its von der Test­möglichkeit der Bre­it­bandmes­sung – auch von der Net­zver­füg­barkeit­ser­fas­sung regen Gebrauch machen und uns bei unserem Anliegen unter­stützen.”

Die App „Bre­it­bandmes­sung“ der Bun­desnet­za­gen­tur ist bedi­ener­fre­undlich gestal­tet: Mit einem Klick auf die Schalt­fläche „Net­zver­füg­barkeit erfassen“ startet der Nutzer die Abfrage. Ab diesem Zeit­punkt erfasst die App in regelmäßi­gen Abstän­den von max­i­mal 50 Metern, ob eine Net­z­ab­deck­ung vorhan­den ist – und ob sie durch 2G-, 3G- oder 4G-Tech­nolo­gie gegeben ist. Die erfasste Wegstrecke wird dem Nutzer auf ein­er Karte dargestellt. Wenn der Nutzer die Erfas­sung stoppt, wer­den die Dat­en unter Angabe von Ort, Zeit und Mobil­funkan­bi­eter an einen zen­tralen Serv­er über­mit­telt. Sollte es ein Fun­kloch geben, erfol­gt die Über­tra­gung, nach­dem wieder eine Verbindung zum Inter­net beste­ht. Sobald genü­gend Dat­en vor­liegen, wird die Bun­desnet­za­gen­tur sie in ein­er detail­lierten Karte zusam­men­fassen und veröf­fentlichen. Zudem soll im Jahrestakt ein Mon­i­tor­ing-Bericht zur Net­z­ab­deck­ung vorgelegt wer­den.