7. Novem­ber 2018

Mechthild Heil MdB (CDU weißt auf Funkloch-App der Bundesnetzagentur hin: Die Jagd auf „weiße Flecken“ im Mobilfunknetz beginnt

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil macht jetzt auf den Start neue „Fun­k­­loch-App“ der Bun­des­netz­agen­tur auf­merk­sam. Das Update steht ab sofort für Android und iOS im Goog­le Play Store und Apple App Store zum kos­ten­lo­sen Down­load zur Ver­fü­gung. Das zustän­di­ge Minis­te­ri­um für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur hat­te die Bun­des­netz­agen­tur beauf­tragt, ihre bestehen­de App zur Breit­band­mes­sung so zu erwei­tern, dass Bür­ger Lücken in der Mobil­funk­ab­de­ckung mel­den kön­nen – ganz ein­fach und unbü­ro­kra­tisch. Mecht­hild Heil betont, dass bereits im Koali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bart wor­den sei, die­sen Weg zu beschreiten.
Mit der neu­en App wird die Jagd auf die wei­ßen Fle­cken im Mobil­funk­netz eröff­net. Ab sofort kön­nen die Bür­ger mel­den, wo sie in ein Funk­loch gera­ten sind. Die App spei­chert den Stand­ort – und über­trägt die Daten, sobald das Han­dy wie­der Inter­net hat. Auf Grund­la­ge die­ser Infor­ma­tio­nen soll wir mit den Mobil­­funk-Anbie­­tern dar­über gespro­chen wer­den, wo die Net­ze noch wei­ter ver­bes­sert wer­den müs­sen. „Der Zustand, den wir jetzt haben, ist für eine Wirt­schafts­na­ti­on untrag­bar. Wir brau­chen eine flä­chen­de­cken­de Mobil­funk­ver­sor­gung in Deutsch­land,” so die CDU-Par­la­­men­­ta­­rie­­rin. Ins­be­son­de­re die länd­li­chen Räu­me müs­sen bes­ser erschlos­sen wer­den, so Heils Hin­weis auch auf ihren Bundestagswahlkreis.
Mecht­hi­dl Heil wei­ter: „Die nun ver­öf­fent­lich­te App ist ein ers­ter Schritt. Wir haben die Mög­lich­keit geschaf­fen, Funk­lö­cher zu erfas­sen und zu mel­den. 2019 wer­den die Ergeb­nis­se in einer Kar­te öffent­lich zugäng­lich gemacht. Hier­für ist es erfor­der­lich, dass mög­lichst vie­le Daten vor­lie­gen, um einen gro­ßen Bereich abde­cken zu kön­nen. Ich hof­fe daher, dass die Nut­ze­rin­nen und Nut­zer – wie bereits von der Test­mög­lich­keit der Breit­band­mes­sung – auch von der Netz­ver­füg­bar­keits­er­fas­sung regen Gebrauch machen und uns bei unse­rem Anlie­gen unterstützen.”
Die App „Breit­band­mes­sung“ der Bun­des­netz­agen­tur ist bedie­ner­freund­lich gestal­tet: Mit einem Klick auf die Schalt­flä­che „Netz­ver­füg­bar­keit erfas­sen“ star­tet der Nut­zer die Abfra­ge. Ab die­sem Zeit­punkt erfasst die App in regel­mä­ßi­gen Abstän­den von maxi­mal 50 Metern, ob eine Netz­ab­de­ckung vor­han­den ist – und ob sie durch 2G‑, 3G- oder 4G-Tech­­no­­lo­­gie gege­ben ist. Die erfass­te Weg­stre­cke wird dem Nut­zer auf einer Kar­te dar­ge­stellt. Wenn der Nut­zer die Erfas­sung stoppt, wer­den die Daten unter Anga­be von Ort, Zeit und Mobil­funk­an­bie­ter an einen zen­tra­len Ser­ver über­mit­telt. Soll­te es ein Funk­loch geben, erfolgt die Über­tra­gung, nach­dem wie­der eine Ver­bin­dung zum Inter­net besteht. Sobald genü­gend Daten vor­lie­gen, wird die Bun­des­netz­agen­tur sie in einer detail­lier­ten Kar­te zusam­men­fas­sen und ver­öf­fent­li­chen. Zudem soll im Jah­res­takt ein Moni­­to­­ring-Bericht zur Netz­ab­de­ckung vor­ge­legt werden.