Mechthild Heil MdB (CDU) begrüßt Vergabe von Denkmalschutzmitteln des Bundes: Apollinariskirche Remagen, Burg Namedy und Burg Eltz profitieren von der Förderung aus Berlin

Mechthild Heil MdB (CDU) an der Apollinariskirche in Remagen.

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil begrüßt die aktuelle Ver­gabe von Mit­teln des Denkmalschutzes des Bun­des für Pro­jek­te in ihrem Wahlkreis. Diese sind in Son­der­pro­gram­men im Etat der Staatsmin­is­terin für Kul­tur und Medi­en, Moni­ka Grüt­ters MdB, enthal­ten. Bei der Sitzung des Haushalt­sauss­chuss­es des Deutschen Bun­destages am heuti­gen Don­ner­stag in Berlin wur­den die Zuschüsse für die einzel­nen Pro­jek­te freigegeben. Prof­i­tieren davon wer­den die Apol­li­nariskirche in Rema­gen mit 32.000 Euro, Burg Nam­e­dy in Ander­nach mit 178.000 Euro sowie Burg Eltz in der Ver­bands­ge­meinde Maifeld mit 450.000 Euro. Mechthild Heil hat­te sich zuvor bei Staatsmin­is­terin Grüt­ters im Bun­deskan­zler­amt für die Förderung dieser Maß­nah­men einge­set­zt.

Seit Anfang Feb­ru­ar 2018 ist bekan­nt, dass an der Apol­li­nariskirche Rema­gen gravierende Schä­den an den gußeis­er­nen Turmhel­men und sta­tis­che Prob­leme bei den Maßwerk­brüstungen beste­hen. Mechthild Heil hat­te sich im Som­mer 2018 vor Ort mit Vertretern des Bis­tums Tri­er getrof­fen, um sich über die anste­hende Sanierung zu informieren. Heil dazu: „Die Apol­li­nariskirche von 1857 ist sich­er die bedeu­tend­ste neu­go­tis­che Kirche des Rhein­lan­des. Ins­ge­samt han­delt es sich um ein Sakral-Bauw­erk von herausge­hobener nationaler Bedeu­tung.“

Burg Nam­e­dy in Ander­nach ist eine Wasser­burg aus dem 14. Jahrhun­dert, die 1890 in eine Schlos­san­lage umge­baut wurde. Auf der Burg find­en regelmäßig Konz­erte statt. Außer­dem dient die Burg als Auf­führung­sort für The­ater­stücke, Lesun­gen und bildende Kun­st. Kul­tur­part­ner sind unter anderem das Beethoven­fest Bonn, die Stiftung des Lan­des Rhein­land-Pfalz Vil­la Musi­ca, das Mit­tel­rhein Musik Fes­ti­val, der Land­kreis Mayen-Koblenz und die Stadt Ander­nach. Für die Stadt Ander­nach stellt die Burg Nam­e­dy einen wichti­gen Bezugspunkt ihrer regionalen Iden­tität dar. Bei der aktuell notwendi­gen Maß­nahme han­delt es sich um eine drin­gend nötige Sanierung der Däch­er.

Burg Eltz im Maifeld aus dem 12. Jahrhun­dert ist sich­er die bekan­nteste mit­te­lal­ter­liche Bur­gan­lage in Deutsch­land und Jahr für Jahr Anziehungspunkt für unzäh­lige Besuch­er. Im let­zten Jahrzehnt wur­den bere­its erhe­bliche Mit­tel des Bun­des hier­für gewährt. So kon­nte jet­zt die Sta­tik des soge­nan­nten „Rübe­nach­er Haus­es“ fix­iert wer­den und man ste­ht vor dem Abschluss der Restau­rierung aller Wand­malereien. Ursprünglich sollte die Gen­er­al­sanierung nach 10 Jahren im Laufe des Jahres 2018 enden. Es haben sich aber kür­zlich mit ein­er völ­lig über­raschend absturzge­fährde­ten großen Ring­mauer samt Turm sehr umfan­gre­iche neue Belas­tun­gen ergeben, die drin­gend der Sicherung bedür­fen.

Mechthild Heil erk­lärt dazu abschließend: „Es ist gut, dass der Bund für den Erhalt bedeu­ten­der his­torischen Bauw­erke jährlich hohe Haushaltsmit­tel bere­it­stellt. Auch in den kom­menden Jahren wer­den für Pro­jek­te im Wahlkreis an Rhein und Ahr sowie in der Eifel weit­er Haushaltsmit­tel bere­it­gestellt wer­den.“