Mechthild Heil MdB (CDU) freut sich über Bundesmittel für das Krankenhaus Adenau: Regionale Krankenhäuser sind wichtige Anlaufstelle

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil freut sich über gute Nachricht­en für die medi­zinis­che Ver­sorgung in ihrem ländlich geprägten Wahlkreis. „Kranken­häuser in dünn besiedel­ten Regio­nen wer­den ab näch­stem Jahr mit zusät­zlich 400.000 Euro pro Klinik gefördert. Damit wird eine bessere Ver­sorgung in ländlichen Regio­nen unter­stützt. Zu den etwa 120 bun­desweit geförderten Kranken­häusern zählt auch das St. Josef-Kranken­haus Ade­nau.“ Die Infor­ma­tion darüber erhielt die CDU-Abge­ord­nete heute von Bun­des­ge­sund­heitsmin­is­ter Jens Spahn.

Mechthild Heil erk­lärt hierzu: „Ein Kranken­haus vor Ort ist für viele Bürg­er ein Stück Heimat. Es gibt ihnen Gebor­gen­heit und Sicher­heit. Ger­ade in gesund­heitlichen Not­la­gen braucht es eine schnell erre­ich­bare Ver­sorgung vor Ort. Daher wer­den Kranken­häuser in ländlichen Regio­nen, zu denen es in erre­ich­bar­er Nähe keine Alter­na­tive gibt, kün­ftig pauschal mit 400.000 Euro im Jahr bezuschusst. Das ist unbürokratis­che, konkrete und wirk­same Hil­fe für den ländlichen Raum.“ Hier­für stellen die Krankenkassen 50 Mil­lio­nen Euro im Jahr zusät­zlich zur Ver­fü­gung. Die Deutsche Kranken­haus­ge­sellschaft, der GKV-Spitzen­ver­band und der Ver­band der Pri­vat­en Kranken­ver­sicherung haben sich nun auf eine Liste der Kranken­häuser ver­ständigt, die die Förderung erst­mals ab kom­men­dem Jahr erhal­ten kön­nen. Die Liste der betr­e­f­fend­en Kranken­häuser wird jährlich aktu­al­isiert.

Die Kranken­häuser müssen die Voraus­set­zun­gen des Gemein­samen Bun­de­sauss­chuss­es (G‑BA) für einen Sich­er­stel­lungszuschlag erfüllen — unter anderem Bevölkerungs­dichte unter 100 Ein­wohn­er je Quadratk­ilo­me­ter — sowie eine Fach­abteilung für Innere Medi­zin, Chirurgie oder Geburtshil­fe vorhal­ten. Um die zusät­zliche Förderung zu erhal­ten, müssen die Kranken­häuser, anders als beim Sich­er­stel­lungszuschlag, kein Defiz­it nach­weisen.

Zum Hin­ter­grund: Mit dem am 1. Jan­u­ar 2019 in Kraft getrete­nen Pflegepersonal­stärkungsgesetz (PpSG) wurde die Finanzierung von Kranken­häusern neu aufgestellt. Ab dem Jahr 2020 erfol­gt die Finanzierung der Kosten des einzel­nen Kranken­haus­es für die Pflege am Bett durch ein eigenes Pflege­bud­get. Damit wird sichergestellt, dass die in den Kranken­häusern anfal­l­en­den Pflegeper­son­alkosten voll­ständig von den Kos­ten­trägern finanziert wer­den. Da bis­lang die Mit­tel für Pflegeper­son­alkosten von den Kranken­häusern teil­weise auch für andere Per­son­alkosten genutzt wur­den, wer­den ab 2020 rund 200 Mil­lio­nen Euro in die Lan­des­ba­s­is­fall­w­erte über­führt. Mit weit­eren 50 Mil­lio­nen Euro wer­den Kranken­häuser in ländlichen Regio­nen gefördert. Damit wird eine bessere Ver­sorgung im ländlichen Raum ermöglicht.