10. Sep­tem­ber 2019

Mechthild Heil MdB (CDU) erteilt Absage an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) wegen Kampagne gegen Deutsche Mineralbrunnen: „Mineralwasser ist hochwertiges Lebensmittel“

Einen inten­si­ven Mei­nungs­aus­tausch führ­te die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil jetzt mit regio­na­len Ver­tre­tern des Bun­des­ver­ban­des Deut­scher Mine­ral­brun­nen in Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler. Aus Heils Sicht zu Recht bekla­gen die Mine­ral­brun­nen­be­trie­be die ein­sei­ti­ge Posi­tio­nie­rung von Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin Sven­ja Schul­ze (SPD), die zuletzt dazu auf­rief, statt Mine­ral­was­ser lie­ber Lei­tungs­was­ser zu trin­ken. Dies führ­te kurz­fris­tig bereits zu Absatz­ein­bu­ßen von 10 bis 15 Prozent.
Hier­zu erklärt Mecht­hild Heil MdB: „Die Men­schen in Deutsch­land schät­zen das natür­li­che Lebens­mit­tel ´Mine­ral­was­ser‘ und decken einen gro­ßen Bedarf der für den Kör­per nöti­gen Mine­ra­li­en damit, was Lei­tungs­was­ser nicht kann. Daher mein kla­rer Apell in der Dis­kus­si­on, nicht durch poli­tisch unsin­ni­ge Debat­ten die Mine­ral­brun­nen wirt­schaft­lich zu gefähr­den, was gera­de in mei­nem Wahl­kreis zu hohen Arbeits­platz­ver­lus­ten füh­ren wür­de. Die iso­lier­te Ein­zel­mei­nung von Schul­ze wird jeden­falls mit der Uni­on kei­ne Regie­rungs­po­li­tik in Ber­lin! Glei­cher­ma­ßen gilt auch: Lei­tungs­was­ser in Deutsch­land hat eine hohe Qua­li­tät und kann beden­ken­los getrun­ken wer­den. Es gib kei­nen Grund, bei­de Wäs­ser gegen­ein­an­der auszuspielen!“
Schul­ze erklärt Ihren Vor­stoß mit Umwelt­schutz­ar­gu­men­ten. Beim Trans­port von Mine­ral­was­ser­fla­schen wür­de Ener­gie ver­braucht. Das reicht aber bei wei­tem nicht, um solch eine wirt­schafts­schä­di­gen­de Kam­pa­gne aus dem Boden zu stamp­fen, so Mecht­hild Heil. Bei jedem Lebens­mit­tel­trans­port wird in gewis­sen Umfang Ener­gie ver­braucht, aber das ist genau­so der Fall bei der Auf­be­rei­tung von Trink­was­ser für die Lei­tung. „Wenn man beim Mine­ral­was­ser anfängt, wo will man auf­hö­ren?“, so die Fra­ge der Christ­de­mo­kra­tin. „Wer­den dem­nächst dann alle Lebens­mit­tel­trans­por­te ver­teu­felt?“ Mine­ral­was­ser­fla­schen haben im Übri­gen – sei­en es Glas- oder PET-Fla­­schen — eine fast 100prozentige Recy­cling-Quo­­te, was aus öko­lo­gi­scher Sicht nur zu begrü­ßen sei.