Mechthild Heil MdB (CDU) erteilt Absage an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) wegen Kampagne gegen Deutsche Mineralbrunnen: „Mineralwasser ist hochwertiges Lebensmittel“

Mechthild Heil MdB (CDU) mit David Schilling (r.) und Dr. Karl Tack vom Bundesverband Deutscher Mineralbrunnen.

Einen inten­siv­en Mei­n­ungsaus­tausch führte die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil jet­zt mit regionalen Vertretern des Bun­desver­ban­des Deutsch­er Min­er­al­brun­nen in Bad Neue­nahr-Ahrweil­er. Aus Heils Sicht zu Recht bekla­gen die Min­er­al­brun­nen­be­triebe die ein­seit­ige Posi­tion­ierung von Bun­desumwelt­min­is­terin Sven­ja Schulze (SPD), die zulet­zt dazu aufrief, statt Min­er­al­wass­er lieber Leitungswass­er zu trinken. Dies führte kurzfristig bere­its zu Absatzein­bußen von 10 bis 15 Prozent.

Hierzu erk­lärt Mechthild Heil MdB: „Die Men­schen in Deutsch­land schätzen das natür­liche Lebens­mit­tel ´Min­er­al­wass­er‘ und deck­en einen großen Bedarf der für den Kör­p­er nöti­gen Min­er­alien damit, was Leitungswass­er nicht kann. Daher mein klar­er Apell in der Diskus­sion, nicht durch poli­tisch unsin­nige Debat­ten die Min­er­al­brun­nen wirtschaftlich zu gefährden, was ger­ade in meinem Wahlkreis zu hohen Arbeit­splatzver­lus­ten führen würde. Die isolierte Einzelmei­n­ung von Schulze wird jeden­falls mit der Union keine Regierungspoli­tik in Berlin! Gle­icher­maßen gilt auch: Leitungswass­er in Deutsch­land hat eine hohe Qual­ität und kann bedenken­los getrunk­en wer­den. Es gib keinen Grund, bei­de Wäss­er gegeneinan­der auszus­pie­len!“

Schulze erk­lärt Ihren Vorstoß mit Umweltschutzar­gu­menten. Beim Trans­port von Min­er­al­wasser­flaschen würde Energie ver­braucht. Das reicht aber bei weit­em nicht, um solch eine wirtschaftss­chädi­gende Kam­pagne aus dem Boden zu stampfen, so Mechthild Heil. Bei jedem Lebens­mit­tel­trans­port wird in gewis­sen Umfang Energie ver­braucht, aber das ist genau­so der Fall bei der Auf­bere­itung von Trinkwass­er für die Leitung. „Wenn man beim Min­er­al­wass­er anfängt, wo will man aufhören?“, so die Frage der Christ­demokratin. „Wer­den dem­nächst dann alle Lebens­mit­tel­trans­porte ver­teufelt?“ Min­er­al­wasser­flaschen haben im Übri­gen – seien es Glas- oder PET-Flaschen — eine fast 100prozentige Recy­cling-Quote, was aus ökol­o­gis­ch­er Sicht nur zu begrüßen sei.