9. April 2020

Mechthild Heil MdB (CDU) ist besorgt über Antragsstau in Rheinland-Pfalz: „Corona-Hilfsgelder des Bundes müssen schnellstmöglich vor Ort ankommen“

Bei der CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten Mecht­hild Heil häu­fen sich in die­sen Tagen die Kla­gen und besorg­nis­er­re­gen­den Ein­ga­ben hei­mi­scher Unter­neh­mer ange­sichts aus­blei­ben­der Hil­fen des Lan­des Rhein­­land-Pfalz in der Corona-Krise.
Hier­zu erklärt die CDU-Abge­­or­d­­ne­­te: „Die Bun­des­re­gie­rung hat mit brei­tes­ter Unter­stüt­zung des Deut­schen Bun­des­ta­ges in Abstim­mung mit den Bun­des­län­dern bin­nen kür­zes­ter Frist ein Mil­li­ar­den­pa­ket auf den Weg gebracht. Abspra­che­ge­mäß soll­ten die Bun­des­län­der dann die Ver­tei­lung der Hilfs­mit­tel für Unter­neh­men bis zu 10 Mit­ar­bei­tern vor­neh­men. Dies betrifft ins­be­son­de­re die ins­ge­samt 50 Mil­li­ar­den Euro, die der Bund für ganz Deutsch­land zur Ver­fü­gung stellt, die nicht zurück­ge­zahlt wer­den müs­sen. In Rhein­­land-Pfalz zäh­len etwa 90 Pro­zent aller Betrie­be zu die­ser Grö­ßen­ord­nung. Fast alle war­ten noch auf das Geld aus Ber­lin, das Mainz ver­tei­len soll.“
Offen­kun­dig wer­de Rhein­­land-Pfalz den hohen Erwar­tun­gen, die die Klein­un­ter­neh­mer zu Recht stel­len, nicht gerecht, so Mecht­hild Heil. Das Antrags­ver­fah­ren sei im Ver­gleich zu ande­ren Bun­des­län­dern zu kom­pli­ziert, die Aus­zah­lung daue­re zu lan­ge, die Bera­tung sei nicht zufrie­den­stel­lend oder es gäbe nicht ein­mal eine Ein­gangs­be­stä­ti­gung: das alles sind Din­ge, die Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer zur­zeit berich­ten. Mitt­ler­wei­le kur­siert wohl eine all­ge­mei­ne „Ver­­­trös­­tungs-Email“ der in Rhein­­land-Pfalz zustän­di­gen Inves­­ti­­ti­ons- und Struk­tur­bank, deren wesent­li­cher Inhalt es ist, von Nach­fra­gen zum Sach­stand der Antrags­be­ar­bei­tung abzusehen.
Mecht­hild Heil dazu abschlie­ßend: „Das Land Rhein­­land-Pfalz steht in der hohen Ver­ant­wor­tung, die Hilfs­mit­tel so schnell wie mög­lich und flä­chen­de­ckend zur Aus­zah­lung zu brin­gen. Vie­le klei­ne Unter­neh­men ste­hen mit dem Rücken an der Wand. Die SPD-geführ­­te Lan­des­re­gie­rung und Wirt­schafts­mi­nis­ter Vol­ker Wis­sing müs­sen in Kür­ze Ergeb­nis­se liefern.“