12. Novem­ber 2020

Mechthild Heil MdB (CDU) begrüßt Bundesförderung für ländliche Räume im Wahlkreis: „Artist-in-Residence“ und „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ erhalten insgesamt 467.000 Euro

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­net Mecht­hild Heil freut sich, dass der Bund auch in die­sem schwie­ri­gen Jahr ein geziel­tes För­der­pro­gramm für den länd­li­chen Raum auf­legt. Davon pro­fi­tie­ren auch zwei Pro­jek­te aus dem bun­des­tags­wahl­kreis 198, Ahr­wei­ler / May­en mit einem Volu­men von ins­ge­samt 467.000 Euro. Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Julia Klöck­ner, in deren Minis­te­ri­um das Bun­des­pro­gramm Länd­li­che Ent­wick­lung (BULE) ange­sie­delt ist, infor­mier­te die hei­mi­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te jetzt über die lau­fen­den Projekte.
Die Initia­ti­ve „Artist-in-Resi­­dence“ erhält 67.137,40 Euro, betei­ligt sind die Orts­ge­mein­de Burg­b­rohl-Lüt­­zin­­gen, die Ver­bands­ge­mein­de Brohl­tal sowie die Krei­se Ahr­wei­ler und May­­en-Koblenz. Mit dem Vor­ha­ben sol­len inter­na­tio­na­le Gas­t­­küns­t­­ler- und künst­le­rin­nen Kunst­pro­jek­te rea­li­sie­ren, die das länd­li­che Umfeld ein­be­zie­hen und aktiv den Dia­log mit diver­sen Gemein­schaf­ten suchen. Das Vor­ha­ben bie­tet Kin­dern, Jugend­li­chen und Erwach­se­nen mit unter­schied­li­chen sozia­len Hin­ter­grün­den, die Mög­lich­keit mit inter­na­tio­na­len Künst­lern in Kon­takt zu tre­ten sowie von und mit ihnen zu ler­nen und tätig zu sein. Nach bun­des­wei­ter Aus­schrei­bung der Künst­ler­auf­ent­hal­te erfolgt die Aus­wahl der Künst­ler und Künst­le­rin­nen durch eine Jury aus Kunst­ex­per­ten und Ver­tre­tern der Orts­po­li­tik. Vor­ge­se­he­ne Koope­ra­ti­ons­part­ner sind Schu­len, Kin­der­gär­ten, Ver­ei­ne, Bil­­dungs- und Kul­tur­ein­rich­tun­gen sowie Jugend­pfle­ge, Senio­ren­re­si­den­zen und Tou­ris­mus­ver­bän­de. Es wer­den zahl­rei­che Vor­trä­ge durch die Künst­ler gehal­ten und Work­shops an Schu­len im Rah­men der Ent­wick­lung der Kunst­pro­jek­te ver­an­stal­tet. Auch Kunst­ak­tio­nen und Aus­stel­lun­gen sind vor­ge­se­hen. Die Kunst­wer­ke und ihr Ent­ste­hungs­pro­zess sol­len zudem im Rah­men eines Abschluss­ka­ta­logs vor­ge­stellt werden.
Haupt­amt stärkt Ehren­amt, dies ist das Pro­jekt, das beim Land­kreis Ahr­wei­ler ange­sie­delt ist und einen Gesamt­zu­schuss von 400.000 Euro erhält. Ziel ist es, die zahl­rei­chen Ver­ei­ne der Regi­on in sei­nem Teil­pro­jekt „Wei­ter­ma­chen! Kreis Ahr­wei­ler“ fit für die Zukunft zu machen. Den Ver­ei­nen will man damit ein zeit­ge­mä­ßes Pro­fil ver­lei­hen und die ehren­amt­li­che Arbeit auch für die jün­ge­ren Genera­tio­nen attrak­tiv machen. Das Vor­ge­hen des Land­krei­ses basiert auf einem Vier-Säu­­len-Modell. Eine in Koope­ra­ti­on mit der Kreis­volks­hoch­schu­le orga­ni­sier­te „Ehren­amts­schu­le“ ermög­licht Ver­eins­vor­stän­den an einem umfas­sen­den Qua­li­fi­zie­rungs­pro­gramm teil­zu­neh­men. Ergänzt wird die Maß­nah­me durch ein Paten­schafts­pro­gramm für den Ver­eins­nach­wuchs. Soge­nann­te „Ehren­­amt-Seni­or-Exper­­ten“ wer­den enga­gier­ten Ver­eins­ver­ant­wort­li­chen mit ihrer Erfah­rung und ihrem Wis­sen bera­tend zur Sei­te ste­hen. Mit dem Inter­net­por­tal und der App „Mein­Bei­trag“ reagiert der Land­kreis auf die zuneh­men­de Nach­fra­ge der Bür­ger nach Mög­lich­kei­ten kurz­fris­ti­gen ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments und ermög­licht es Bür­gern und Ver­ei­nen, pro­jekt­be­zo­ge­ne Unter­stüt­zung anzu­bie­ten bzw. zu erhal­ten. Das vier­te Arbeits­pa­ket zielt auf die Über­ar­bei­tung und Ver­ein­fa­chung der kreis­ei­ge­nen För­der­pro­gram­me für den ehren­amt­li­chen Bereich ab. Künf­tig soll eine Inter­net­platt­form die Mög­lich­keit bie­ten, sämt­li­che För­der­mög­lich­kei­ten über eine gemein­sa­me Platt­form zu beantragen.
Mecht­hild Heil dazu: „Mit dem Bun­des­pro­gramm Länd­li­che Ent­wick­lung gilt es, Ideen fin­den, die dazu bei­tra­gen, auch in Zukunft auf dem Land gut leben und arbei­ten zu kön­nen. Die wert­vol­len Erfah­run­gen von Akteu­ren, Ver­ei­nen und Initia­ti­ven sol­len gestärkt wer­den, die aktiv den Her­aus­for­de­run­gen vor Ort begeg­nen. Denn das Wis­sen und das Enga­ge­ment der Men­schen in den Dör­fern und Klein­städ­ten sind ein Schatz, den es zu heben gilt.“