31. Mai 2021

Mechthild Heil MdB und Wiebke Winter im Austausch mit umweltpolitisch interesierten Bürgerinnen und Bürgern: „KlimaUnion“ will 1,5‑Grad Klimaziel in den Mittelpunkt der Politik rücken

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil hat­te jetzt zu einer kli­ma­po­li­ti­schen Video­kon­fe­renz mit Wieb­ke Win­ter ein­ge­la­den, die wie sie Mit­glied im CDU-Bun­­­des­­vor­­­stand sowie CDU-Bun­­­des­­tags­­­kan­­di­­da­­tin für Bre­mer­ha­ven ist. Die Video­kon­fe­renz stiess auf reges Inter­es­se bei vie­len Mit­glie­dern der CDU im Bun­des­tags­wahl­kreis 198, Ahrweiler/ May­en. Aber auch inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger betei­lig­ten sich der inten­si­ven Diskussion.

Wieb­ke Win­ter ist Mit­be­grün­de­rin der Initia­ti­ve „kli­ma­Uni­on“ in der CDU für eine wirk­sa­me 1,5‑Grad-Politik. Ziel der Uni­on ist, mit inno­va­ti­ver Umwelt­tech­no­lo­gie und Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz die Wirt­schaft umfas­send fort­zu­ent­wi­ckeln und die schein­ba­ren Gegen­sät­ze von Öko­no­mie und Öko­lo­gie zu ver­ei­nen. „Die Kli­ma­po­li­tik der Uni­on muss ehr­gei­zi­ger wer­den. Wir set­zen uns dafür ein, dass die Begren­zung der Erd­er­wär­mung um maxi­mal 1,5 Grad Cel­si­us ins Wahl­pro­gramm und spä­ter ins Regie­rungs­pro­gramm von CDU und CSU auf­ge­nom­men wird. Das bedeu­tet für Deutsch­land, dass wir spä­tes­tens bis 2040 kli­ma­neu­tral wer­den müs­sen. Ich bin Mit­glied im Bun­des­vor­stand der CDU und kämp­fe bereits für die­ses Ziel. Mit der Kli­ma­uni­on wol­len wir dem Pro­jekt noch stär­ke­ren Nach­druck ver­lei­hen,“ so Winter.

Mecht­hild Heil unter­stützt den Gedan­ken, die­se Zie­le im Ein­klang mit der markt­wirt­schaft­li­chen Ord­nung zu errei­chen, etwa durch eine ver­ur­sa­cher­ge­rech­te Beprei­sung des CO-2-Aus­­stos­­ses. Die Siche­rung der Ener­gie­ver­sor­gung mit erneu­er­ba­ren Ener­gien ist dabei eben­so wich­tig wie eine ener­gie­scho­nen­de Mobi­li­tät sowie die Siche­rung von Arbeits­plät­zen. In der regen Dis­kus­si­on wur­den von den Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern vie­le wei­te­re Aspek­te ange­spro­chen, so die Bemü­hun­gen der Krei­se und Kom­mu­nen, beim Kli­ma­schutz mit kon­kre­ten und wirk­sa­men Maß­nah­men weiterzukommen.

Auch wei­te­re kri­ti­sche Berei­che, wie Schif­fahrt, Schwer­trans­port und Land­wirt­schaft wur­den ange­spro­chen. Eine beson­de­res The­ma im Wahl­kreis Ahrweiler/Mayen: die ver­träg­li­che Ver­le­gung von neu­en Strom­lei­tun­gen zum Trans­port von Winde­ne­re­gie von den nord­deut­schen Küs­ten nach Süd­deutsch­land. Bemän­gelt wur­den auch die lan­gen und büro­kra­ti­schen Ver­fah­ren, um in den Berei­chen der hei­mi­schen Wind­ener­gie oder der Frei­flä­chen­pho­to­vol­ta­ik vor­an­zu­kom­men. Fazit: es soll nicht bei einer Video­kon­fe­renz blei­ben, viel­mehr strebt Mecht­hild Heil einen dau­er­haf­ten Aus­tausch zur The­ma­tik „Kli­ma­schutz“ mit jewei­li­gen Schwer­punkt­saspek­ten an.