8. Juli 2022

Mechtild Heil: Andernach erhält vom Bund 4,6 Millionen Euro für das Culinacum am Runden Turm

Herz­li­chen Glück­wunsch an Ander­nach – die Stadt erhält aus den Natio­na­len Pro­jek­ten des Städ­te­baus für das Pro­jekt Culi­nacum am Run­den Turm eine Bun­des­för­de­rung von gut 4,6 Mil­lio­nen Euro,“ zeigt sich die ört­li­che CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil begeis­tert. Die Stadt hat­te sich, wie 78 ande­re Kom­mu­nen aus Deutsch­land, mit ihrem Vor­ha­ben um die Son­der­mit­tel aus dem Bun­des­haus­halt bewor­ben. Mecht­hild Heil wei­ter: „Ich freue mich sehr, dass mei­ne Hei­mat­stadt es in die­ser För­der­run­de nun geschafft hat. Das Culi­nacum hat als eine der bes­ten ein­ge­reich­ten Bewer­bun­gen aus dem Süd­wes­ten Deutsch­lands die gemein­sa­me Aus­wahl­ju­ry von Bun­des­tag und Bun­des­bau­mi­nis­te­ri­um über­zeugt. Jetzt kann die Erneue­rung des Are­als um den Run­den Turm bald beginnen.“

Die Ander­nache­rin ver­weist dar­auf, dass das gesam­te För­der­pro­gramm für die­ses Jahr bei­na­he geplatzt wäre, weil die neue Bun­des­re­gie­rung dafür über­ra­schend kei­ne Mit­tel in ihrem Ent­wurf des Bun­des­haus­halts 2022 bereit­ge­stellt hat­te: „Auf Druck der Uni­ons­frak­ti­on im Bun­des­tag und mit Unter­stüt­zung vie­ler Kol­le­gen konn­te der Haus­halts­aus­schuss in sei­ner Berei­ni­gungs­sit­zung zum Bun­des­haus­halt 2022 die­se Kür­zungs­plä­ne jedoch rück­gän­gig machen.“ Es sei auch von der Bun­des­re­gie­rung nicht ver­ständ­lich gewe­sen, zunächst einen Pro­gramm­auf­ruf 2022 für die Natio­na­len Pro­jek­te des Städ­te­baus zu star­ten und dann kei­ne Mit­tel für die ein­ge­reich­ten Bewer­bun­gen der Kom­mu­nen zur Ver­fü­gung zu stel­len. „Dank der Mühen des Haus­halts­aus­schus­ses und der posi­ti­ven Ent­schei­dung der Aus­wahl­ju­ry zu Guns­ten von Ander­nach kann die Stadt nun doch noch zwei Drit­tel der Pro­jekt­kos­ten aus För­der­mit­teln des Bun­des erhal­ten,“ so Mecht­hild Heil abschließend.

Im Rah­men des Bun­des­pro­gramms „Natio­na­le Pro­jek­te des Städ­te­baus“ wer­den seit 2014 deutsch­land­weit inves­ti­ve sowie kon­zep­tio­nel­le Pro­jek­te mit beson­de­rer natio­na­ler bzw. inter­na­tio­na­ler Wahr­nehm­bar­keit, mit sehr hoher fach­li­cher Qua­li­tät, mit über­durch­schnitt­li­chem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men oder mit hohem Inno­va­ti­ons­po­ten­zi­al geför­dert. Der Bund stellt damit auf direk­tem Wege aus dem Bun­des­haus­halt Mit­tel für Pro­jek­te bereit, die im Rah­men des regu­lä­ren gemein­sa­men Städ­te­bau­pro­gramms von Bund und Län­dern nicht geför­dert wer­den kön­nen. Die Aus­wahl der Pro­jek­te erfolgt durch eine Exper­ten­ju­ry, in der auch Mit­glie­der des Bau­aus­schus­ses des Bun­des­tags ver­tre­ten sind.