10. Okto­ber 2022

Endometriose auf die politische Agenda setzen Mechthild Heil MdB: „Fortschritte in der Frauengesundheit gibt es nicht zum Nulltarif“

Mil­lio­nen von Frau­en in Deutsch­land lei­den an Endo­me­trio­se – und wis­sen es nicht. Die Krank­heit zählt zu den häu­figs­ten Unter­­leibs-Erkran­­kun­­­gen, ver­läuft meist sehr schmerz­haft und geht für vie­le mit Unfrucht­bar­keit ein­her. Trotz­dem ist Endo­me­trio­se in Deutsch­land kaum ein gesell­schaft­li­ches und noch weni­ger ein poli­ti­sches The­ma. Das will die CDU/C­­SU-Bun­­­des­­tags­­­frak­­ti­on ändern und lädt am Mitt­woch, 12. Okto­ber 2022 ab 19.30 Uhr zu einem digi­ta­len Fach­ge­spräch ein. Dazu erklärt Mecht­hild Heil MdB: „Endo­me­trio­se ist eine der häu­figs­ten Unter­­leibs-Erkran­­kung bei Frau­en. Die Sym­pto­me sind dif­fus, bis zur Dia­gno­se ver­ge­hen im Schnitt sie­ben­ein­halb Jah­re, eine lan­ge Lei­dens­zeit für Mil­lio­nen Frau­en. Trotz­dem fris­tet Endo­me­trio­se in Deutsch­land ein gesell­schaft­li­ches und poli­ti­sches Schattendasein.“

Aus der Ant­wort auf unse­re Klei­ne Anfra­ge an die Bun­des­re­gie­rung geht her­vor, dass in den kom­men­den Jah­ren weder für die Endo­­me­­tri­o­­se-For­­schung noch für die Auf­klä­rungs­ar­beit Bun­des­mit­tel aus­ge­ge­ben wer­den sol­len. Das ist nicht nur ein her­ber Schlag für die Ärz­te­schaft und die betrof­fe­nen Frau­en, die in ihrer Lebens­qua­li­tät, ihrer Erwerbs­tä­tig­keit und ihrem Kin­der­wunsch oft stark ein­ge­schränkt sind. Es ist auch ein Wort­bruch der Ampel, die in ihrem Koali­ti­ons­ver­trag ver­spro­chen hat, geschlechts­be­zo­ge­ne Unter­schie­de in der Ver­sor­gung, bei der Gesund­heits­för­de­rung, der Prä­ven­ti­on und in der For­schung zu berücksichtigen.

Fort­schrit­te beim The­ma Frau­en­gesund­heit gibt es nicht zum Null­ta­rif. Wäh­rend ande­re euro­päi­sche Län­der natio­na­le Stra­te­gien gegen Endo­me­trio­se aus­ru­fen, macht das deut­sche Frau­en­mi­nis­te­ri­um einen Pod­cast. Die Krank­heit taucht in Deutsch­land in poli­ti­schen Debat­ten kaum auf. Das möch­ten wir als größ­te Oppo­si­ti­ons­frak­ti­on im Deut­schen Bun­des­tag ändern.

Von der Fach­welt sind die drin­gen­den Bedar­fe für die Erfor­schung, die Prä­ven­ti­on und für die Behand­lung von Endo­me­trio­se klar for­mu­liert. Unser Ziel ist es, dass die­se Krank­heit in Poli­tik und Gesell­schaft ernst genom­men wird.  Die nächs­te Ver­an­stal­tung der Netz­werk­rei­he Ladies Cir­cle der CDU/C­­SU-Bun­­­des­­tags­­­frak­­ti­on ist des­halb dem Kampf gegen Endo­me­trio­se gewid­met. Kom­men Sie mit den Exper­tin­nen und Exper­ten aus der For­schung sowie mit betrof­fe­nen Frau­en digi­tal ins Gespräch. Dis­ku­tie­ren Sie mit uns. Hel­fen Sie mit, auf­zu­klä­ren, zu sen­si­bi­li­sie­ren, die Ver­sor­gungs­la­ge für die Betrof­fe­nen zu ver­bes­sern. Damit sich künf­tig kei­ne Frau mehr mit die­ser Krank­heit ver­ste­cken muss.

Ver­­an­stal­­tungs-Tipp:

Schal­ten Sie ein bei der digi­ta­len Netz­werk­rei­he Ladies Cir­cle zum The­ma Endo­me­trio­se und dis­ku­tie­ren mit am Mitt­woch, 12. Okto­ber, ab 19.30 Uhr.  Mehr Infos unter www.cducsu.de/veranstaltungen.

Ein­­wahl-Link:

https://cducsu.webex.com/cducsu/j.php?MTID=m1d6d1e1f9f790372ffcc23e33f725af1

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