7. Sep­tem­ber 2009

CDU-Bundestagskandidatin Mechthild Heil setzt Schwerpunkt auf Bildung — Chancengerechtigkeit für alle in Schule, Ausbildung und Studium

Wir brau­chen Inves­ti­tio­nen in Inno­va­tio­nen und in Bil­dung,“ so beschreibt die CDU-Bun­­­des­­tags­­­kan­­di­­da­­tin Mecht­hild Heil einen ihrer poli­ti­schen Schwer­punk­te. „Wir brau­chen nach­hal­ti­ges Wachs­tum, um die Fol­gen der inter­na­tio­na­len Finanz- und Wirt­schafts­kri­se zu über­win­den. Wer gestärkt aus der Kri­se her­vor­ge­hen will, muss die rich­ti­gen Schwer­punk­te set­zen. Wir müs­sen in Deutsch­lands Stär­ken inves­tie­ren und das sind vor allem die Köp­fe der jun­gen Menschen!“Das Leit­mo­tiv von Heil ist dabei der Begriff der „Chan­cen­ge­rech­tig­keit“. Dies bedeu­tet nach ihrer Auf­fas­sung, dass die ver­schie­de­nen Bega­bun­gen und Talen­te jun­ger Men­schen in einem geglie­der­ten Schul­sys­tem so geför­dert wer­den müs­sen, dass jeder im Abschluss im Arbeits­markt bestehen kann. „Dies bedeu­tet aber mehr indi­vi­du­el­le För­de­rung, mehr Leh­rer und klei­ne­re Klas­sen“, so die For­de­rung von Mecht­hild Heil an die Lan­des­po­li­tik. „Die Krei­se Ahr­wei­ler und May­­en-Koblenz und die Kom­mu­nen als Schul­trä­ger haben dabei ihre Haus­auf­ga­ben gemacht, indem sie unse­ren Schü­lern eine moder­ne Gebäu­­de- und Sach­aus­stat­tung bereitstellen.“Bildung dür­fe auch in Zukunft kei­ne Fra­ge des Ein­kom­mens der Eltern sein, betont Mecht­hild Heil. Bil­dungs­fer­ne ist kein rei­nes Ein­kom­mens­pro­blem. Des­halb soll­ten wir über die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung hin­aus, auch dar­über reden, wie wir Fami­li­en mit sozi­al schwa­chem Umfeld sta­bi­li­sie­ren kön­nen und wel­che Hil­fen nötig sind, sie bes­ser in die Gesell­schaft zu inte­grie­ren um damit auch den Kin­dern Bil­dung und eine aus­sichts­rei­che­re Lebens­per­spek­ti­ve zu geben. Dazu kön­nen wir alle unse­ren Bei­trag leisten.Seit 2005 hat Deutsch­land bei Bil­dung und Aus­bil­dung einen Sprung nach vor­ne gemacht. Eine deut­lich bes­se­re Aus­bil­dungs­för­de­rung zeigt: Auf­stieg durch Bil­dung ist ein­fa­cher gewor­den. Wir haben die BAföG-Bedarf­s­­sä­t­­ze um 10 Pro­zent und die Ein­kom­mens­frei­be­trä­ge um 8 Pro­zent ange­ho­ben. Mit dem Stu­di­en­kre­dit der KfW Ban­ken­grup­pe wur­de eine zusätz­li­che Fin­an-zie­­rungs­­hil­­fe geschaf­fen, die unab­hän­gig von Ein­kom­mens­hö­he, Boni­tät, Kre­dit­si­cher­hei­ten oder Stu­di­en­fach genutzt wer­den kann. Auch die Begab­ten­för­de­rung haben wir aus­ge­baut und Auf­stiegs­sti­pen­di­en für Stu­den­ten mit beruf­li­cher Qua­li­fi­zie­rung ein­ge­führt. Dar­über hin­aus brau­chen wir auf dem Weg in die Bil­dungs­re­pu­blik nach­hal­ti­ge und inno­va­ti­ve Finan­­zie­­rungs-mög­­li­ch­­kei­­ten, die allen offen ste­hen. Neue Stu­di­en­fi­nan­zie­rungs­mo­del­le sol­len die Hand-lungs­­­fä­hi­g­­keit der Hoch­schu­len stär­ken und sicher­stel­len, dass nie­mand allein auf Grund sei­ner wirt­schaft­li­chen Lage von einem Hoch­schul­stu­di­um abge­hal­ten wird.„Deshalb müs­sen wir die Bun­des­re­pu­blik als Bil­dungs­re­pu­blik aus­bau­en und dabei die Zie­le und Maß­nah­men des Bil­dungs­gip­fels von Dres­den kon­se­quent umset­zen“, for­dert die CDU-Bun­­­des­­ta­g­­kan­­di­­da­­tin. Sie unter­stützt nach­drück­lich die For­de­rung ihrer Par­tei, bis 2015 gesamt­staat­lich zehn Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­dukts in Bil­dung und For­schung zu inves­tie­ren. Der erst im Juni 2009 erfolg­te Beschluss zur Fort­set­zung des Hoch­schul­pakts, der Exzel­lenz­in­itia­ti­ve und des Pakts für For­schung und Inno­va­ti­on ist mit rund 18 Mil­li­ar­den Euro bis 2019 die größ­te Inves­ti­ti­on in Wis­sen­schaft, For­schung und Bil­dung, die es in Deutsch­land jemals gege­ben hat. Ins­be­son­de­re der Hoch­schul­pakt und die Exzel­lenz­in­itia­ti­ve erhö­hen die Qua­li­tät des Stu­di­en­stand­orts Deutsch­land und die inter­na­tio­na­le Sicht­bar­keit sowie die Attrak­ti­vi­tät der deut­schen Hoch­schul­land­schaft insgesamt.2008 haben rund 386 500 jun­ge Men­schen ein Stu­di­um begon­nen. Das sind 30 000 mehr als 2005. Mit 39,3 Pro­zent eines Jahr­gangs hat die Stu­di­en­an­fän­ger­quo­te zugleich einen Rekord­stand erreicht: So vie­le Stu­die­ren­de hat­ten in Deutsch­land bis­her noch nie ein Stu­di­um begon­nen. Wir wol­len auch mehr Men­schen mit beruf­li­cher Qua­li­fi­zie­rung den Zugang zu Hoch­schu­len ermöglichen.