Fraktionssitzung der rheinland-pfälzischen CDU-Bund- und Landtagsabgeordneten — Walter Wirz mit Volker Kauder und Mechthild Heil im Gespräch

Anlässlich ein­er gemein­samen CDU/C­SU-Frak­tion­ssitzung der rhein­land-pfälzis­chen Bun­des- und Land­tagsab­ge­ord­neten traf Wal­ter Wirz die heimis­che Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil und den Frak­tionsvor­sitzen­den im Bun­destag Volk­er Kaud­er in Berlin. Auf der Tage­sor­d­nung standen unter anderem die Gemein­de­fi­nanzre­form, die Neuord­nung der Bun­de­spolizei und energiepoli­tis­che Fra­gen. Vom aktuellen Sparpaket ging die Diskus­sion auf die neueste Studie des Deutschen Insti­tuts für Wirtschafts­forschung (DIW) über. „Die Berichter­stat­tung in den Medi­en, ange­heizt von den Sozialver­bän­den, malt ein Bild, das schlicht nicht stimmt.“ stellt Wal­ter Wirz fest. Und Mechthild Heil führt aus „Betra­chtet man die Fak­ten genauer, wird zwar deut­lich, dass die Mit­telschicht von 66,5 Prozent im Jahr 2000 auf 61,5 Prozent im Jahr 2009 gefall­en ist. Dieser Trend stag­nierte jedoch seit 2006 und hat sich zulet­zt sog­ar umgekehrt. In Deutsch­land ist die Mit­telschicht größer als in irgend einem anderen europäis­chen Land.“Unsere Gesellschaft verän­dert sich. Die wenig­sten Mit­tel­ständler rutschen in die Armut. Ihre Angst ist unbe­grün­det. Aber Deutsch­land ist offen­er, inter­na­tionaler und dadurch auch ungle­ich­er gewor­den. Mehr Migranten und Allein­erziehende sind die Haup­tur­sache für die schmalere Mit­telschicht. „Heute tren­nt man sich viel schneller. Das birgt Risiken für den, der mit dem oder den Kindern zurück­bleibt. Das hat die Union schon lange erkan­nt und wird sich deshalb ver­stärkt um Allein­erziehende und Migranten küm­mern und sie in Arbeit brin­gen.“ so Mechthild Heil. Das ist die beste Ver­sicherung gegen Armut und für eine sta­bile Mit­telschicht. Darin sind sich Heil, Kaud­er und Wirz einig.