11. Juli 2010

Anlässlich der Aufhebung der Haushaltssperre zur Entfristung von 3.200 Stellen im SGB II-Bereich erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil — 3200 Stellen für Arge-Mitarbeiter entfristet

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild freut sich über die Ent­fris­tung von bun­des­weit 3200 Stel­len für Mit­ar­bei­ter bei der Bun­des­agen­tur für Arbeit: „Die­se Ent­fris­tung bedeu­tet, dass auch 5 Mit­ar­bei­ter der Arbeits­agen­tur in May­en wei­ter­be­schäf­tigt wer­den kön­nen und nicht zum 31. Dezem­ber ent­las­sen wer­den müs­sen“, erklärt Heil.„Wir wer­den in Zukunft nur erfolg­reich sein, wenn wir erwerbs­fä­hi­ge Men­schen effi­zi­ent und dau­er­haft in sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung brin­gen. Der Fokus der CDU und CSU liegt dabei auf den noch nicht aus­rei­chend aus­ge­bil­de­ten jun­gen Men­schen, auf Frau­en, die ihre Erwerbs­ar­beit wegen Kin­der­be­treu­ung unter­bro­chen haben, und auf Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund. Unse­re Gesell­schaft braucht jeden Ein­zel­nen.“ ist Heil über­zeugt. Mit der auf brei­ter poli­ti­scher Basis abge­stimm­ten Struk­tur­re­form der Job-Cen­­ter hat die chris­t­­lich-libe­ra­­le Koali­ti­on hier­zu eine gute Grund­la­ge geschaf­fen. Damit das Kon­zept im Inter­es­se der Arbeits­lo­sen mög­lichst schnell wirkt, gilt es, die Auf­ga­ben wie bis­her qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig zu erle­di­gen und noch wei­ter zu opti­mie­ren. Dazu bedarf es in der Job-Ver­­­mit­t­­lung gut aus­ge­bil­de­ter und hoch moti­vier­ter Fach­kräf­te. Die­sen geben wir mit der Ent­fris­tung eine ver­läss­li­che Beschäf­ti­gungs­per­spek­ti­ve. „Nicht zuletzt ist es auch die­sen enga­gier­ten Mit­ar­bei­tern vor Ort zu ver­dan­ken, dass Deutsch­land bei den Arbeits­lo­sen­zah­len trotz Wirt­schafts­kri­se der­zeit euro­pa­weit einen Spit­zen­platz ein­nimmt.“ so Heil.Der Land­kreis May­­en-Koblenz bewirbt sich dar­um, die Arbeits­lo­sen als Opti­ons­kom­mu­ne in Eigen­re­gie zu betreu­en. Auch in dem Fall wür­den die Beschäf­tig­ten der Bun­des­agen­tur für Arbeit vom Kreis zu min­des­tens 90 Pro­zent über­nom­men wer­den. Bis­her betreut der Kreis Arbeits­lo­se zusam­men mit der Bun­des­agen­tur für Arbeit in der Arge May­­en-Koblenz. Damit nutzt der Land­kreis bereits das Modell der Arbeits­ver­wal­tung, das noch vor der par­la­men­ta­ri­schen Som­mer­pau­se durch eine Ände­rung der Ver­fas­sung geschützt wer­den wird.