Anlässlich der Aufhebung der Haushaltssperre zur Entfristung von 3.200 Stellen im SGB II-Bereich erklärt die CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil — 3200 Stellen für Arge-Mitarbeiter entfristet

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild freut sich über die Ent­fris­tung von bun­desweit 3200 Stellen für Mitar­beit­er bei der Bun­de­sagen­tur für Arbeit: „Diese Ent­fris­tung bedeutet, dass auch 5 Mitar­beit­er der Arbeit­sagen­tur in Mayen weit­erbeschäftigt wer­den kön­nen und nicht zum 31. Dezem­ber ent­lassen wer­den müssen“, erk­lärt Heil.„Wir wer­den in Zukun­ft nur erfol­gre­ich sein, wenn wir erwerb­s­fähige Men­schen effizient und dauer­haft in sozialver­sicherungspflichtige Beschäf­ti­gung brin­gen. Der Fokus der CDU und CSU liegt dabei auf den noch nicht aus­re­ichend aus­ge­bilde­ten jun­gen Men­schen, auf Frauen, die ihre Erwerb­sar­beit wegen Kinder­be­treu­ung unter­brochen haben, und auf Men­schen mit Migra­tionsh­in­ter­grund. Unsere Gesellschaft braucht jeden Einzel­nen.“ ist Heil überzeugt. Mit der auf bre­it­er poli­tis­ch­er Basis abges­timmten Struk­tur­reform der Job-Cen­ter hat die christlich-lib­erale Koali­tion hierzu eine gute Grund­lage geschaf­fen. Damit das Konzept im Inter­esse der Arbeit­slosen möglichst schnell wirkt, gilt es, die Auf­gaben wie bish­er qual­i­ta­tiv hochw­er­tig zu erledi­gen und noch weit­er zu opti­mieren. Dazu bedarf es in der Job-Ver­mit­tlung gut aus­ge­bilde­ter und hoch motiviert­er Fachkräfte. Diesen geben wir mit der Ent­fris­tung eine ver­lässliche Beschäf­ti­gungsper­spek­tive. „Nicht zulet­zt ist es auch diesen engagierten Mitar­beit­ern vor Ort zu ver­danken, dass Deutsch­land bei den Arbeit­slosen­zahlen trotz Wirtschaft­skrise derzeit europaweit einen Spitzen­platz ein­nimmt.“ so Heil.Der Land­kreis Mayen-Koblenz bewirbt sich darum, die Arbeit­slosen als Option­skom­mune in Eigen­regie zu betreuen. Auch in dem Fall wür­den die Beschäftigten der Bun­de­sagen­tur für Arbeit vom Kreis zu min­destens 90 Prozent über­nom­men wer­den. Bish­er betreut der Kreis Arbeit­slose zusam­men mit der Bun­de­sagen­tur für Arbeit in der Arge Mayen-Koblenz. Damit nutzt der Land­kreis bere­its das Mod­ell der Arbeitsver­wal­tung, das noch vor der par­la­men­tarischen Som­mer­pause durch eine Änderung der Ver­fas­sung geschützt wer­den wird.