13. Juli 2010

Ohne Einbezug der Landwirtschaft keine nachhaltige Landnutzung möglich — Ländlichen Raum mit Tourismus und Landschaftspflege stärken

Als Mit­glied in der Tou­ris­mus­kom­mis­si­on der CDU/C­­SU-Bun­­­des­­tags­­­frak­­ti­on begrüßt die Abge­ord­ne­te für die Krei­se May­­en-Koblenz und Ahr­wei­ler Mecht­hild Heil den Koali­ti­ons­an­trag „Tou­ris­mus und Land­schafts­pfle­ge ver­knüp­fen — gemein­sam die Ent­wick­lung länd­li­cher Räu­me stärken“.„Gerade in Rhein­­land-Pfalz haben wir tol­le Pfun­de, mit denen wir bei Besu­chern wuchern kön­nen. Der Vul­kan­park, das Welt­kul­tur­er­be Mit­tel­rhein und die Wein­re­gi­on Ahr sind attrak­ti­ve Rei­se­zie­le. Mit unse­rem Antrag wol­len wir die­se und vie­le ande­re wun­der­ba­re Kul­tur­land­schaf­ten vom Wat­ten­meer bis zum Baye­ri­schen Wald sichern und wei­ter aus­bau­en. Auf nach­hal­ti­ge Art und Wei­se. Dazu gehört, dass man die Grund­ei­gen­tü­mer und vor allem die Bau­ern vor Ort mit ins Boot holt. Denn ohne Ein­be­zug der Land­wirt­schaft gibt es kei­ne nach­hal­ti­ge Land­nut­zung.“ ist Heil sich sicher.Der Antrag der Koali­ti­ons­frak­tio­nen von CDU/CSU und FDP will Tou­ris­mus und Land­schafts­pfle­ge in Deutsch­land bes­ser ver­knüp­fen und so die länd­li­chen Räu­me stär­ken. Natur­tou­ris­ti­sche Ange­bo­te sol­len aus­ge­baut und ihre Ent­wick­lung im Rah­men von Modell­vor­ha­ben erprobt wer­den, z.B über frei­wil­li­ge Koope­ra­tio­nen mit den Grund­ei­gen­tü­mern und Bau­ern vor Ort. Dar­über hin­aus for­dert er die Bun­des­re­gie­rung auf, Leis­tun­gen der Land- und Forst­wirt­schaft zur Siche­rung einer attrak­ti­ven Kul­tur­land­schaft, zur flä­chen­de­cken­den Land­be­wirt­schaf­tung, zur Land­schafts­pfle­ge und zum Kli­ma­schutz zu unter­stüt­zen. Deutsch­lands viel­fäl­ti­ge Kul­tur­land­schaf­ten tra­gen wesent­lich dazu bei, dass unser Land bei Tou­ris­ten aus dem In- und Aus­land als Rei­se­ziel gefragt ist. Vie­le die­ser Land­schaf­ten und die flä­chen­de­cken­de, nach­hal­ti­ge Bewirt­schaf­tung durch unse­re Land­wir­te sind jedoch gefähr­det. „Tou­ris­mus, Land­wirt­schaft und Land­schafts­pfle­ge kön­nen hier gemein­sam gegen­steu­ern: Der Tou­ris­mus stärkt die Wirt­schaft der Regi­on und trägt so dazu bei, dass sich Land­be­wirt­schaf­tung wei­ter lohnt. Im Gegen­zug sichert Land­schafts­pfle­ge nach­hal­ti­ge Nut­zun­gen und schafft so eine beson­de­re Grund­la­ge für erfolg­rei­chen Tou­ris­mus. Die­ses Wech­sel­spiel gilt es zu stär­ken.“ so Heil.