CDU-Bundestagsabgeordnete besucht GVP Gemeinnützige Werkstätten in Beuel — Heil informiert sich über Arbeitsangebote für psychisch kranke Menschen

Die Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil (CDU) zeigt sich anlässlich ihres Besuchs bei der GVP Gemein­nützige Werk­stät­ten Bonn GmbH sehr inter­essiert am päd­a­gogis­chen Konzept und der Leis­tungs­fähigkeit des Unternehmens, bei dem rund 340 psy­chisch kranke Mitar­beit­er beschäftigt sind. Heil ver­schaffte sich in ihrer Funk­tion als Mit­glied des Bun­destagsauss­chuss­es für Arbeit und Soziales einen Überblick über die Abläufe des Bon­ner Unternehmens. Bere­its vor ihrem Bun­destags­man­dat hat sie als Architek­tin mit ihrem Büro unter­schiedliche Ein­rich­tun­gen für Men­schen mit Behin­derun­gen geplant. Das Wis­sen über die Bedürfnisse der Men­schen hier empfind­et sie als wertvolles Rüstzeug für diesen Teil ihrer Auf­gaben im Bundestag.Im Anschluss an die Besich­ti­gung der Ver­wal­tungs- und Arbeit­sräume sowie des Hochre­gal­lagers zeigte sich die Ander­nacherin beein­druckt davon, dass neben ver­schiede­nen Bun­desmin­is­te­rien und der bay­erischen Staatskan­zlei auch Marken­her­steller wie Hari­bo oder die Wirt­gen-Gruppe zum Kun­den­stamm des gemein­nützi­gen Unternehmens zählen. „Die meis­ten unser­er Mitar­beit­er lei­den unter erhe­blichen psy­chis­chen Ein­schränkun­gen. Die Beschäf­ti­gung bei der GVP schafft für sie den benötigten Schutz, ohne dass dadurch das Ergeb­nis der durch unsere Kun­den nachge­fragten Dien­stleis­tun­gen bee­in­flusst würde. Es gelingt uns jed­erzeit abso­lut mark­t­fähige Dien­stleis­tun­gen in den Bere­ichen Kon­fek­tion­ierung, Ver­sand, Lagerung und Mon­tage anzu­bi­eten. Das bestäti­gen uns auch unsere Kun­den,“ erk­lärt Wolf­gang Pütz, Geschäfts­führer der GVP.„Sich nach ein­er tiefen per­sön­lichen Krise wieder in die Nor­mal­ität zurück­zukämpfen, ist für viele Men­schen mit psy­chis­chen Prob­le­men eine nahezu unlös­bare Auf­gabe. Arbeit spielt eine wesentliche Rolle auf dem Weg zurück zu einem struk­turi­erten Tagesablauf. Sie dient häu­fig als Sinns­tifter und hil­ft den Men­schen Anker in ihrem Tagesablauf zu set­zen. Durch das vorge­lagerte Ange­bot ein­er Nieder­schwelli­gen Werk­statt wird der Ein­stieg in das The­ma Arbeit für psy­chisch kranke Men­schen bewusst erle­ichtert. Diesen Ansatz halte ich für abso­lut sin­nvoll und kann ihn voll und ganz unter­stützen,“ erk­lärt Mechthild Heil.Über die GVP Gemein­nützige Werk­stät­ten Bonn GmbH: Als ein­er der führen­den Anbi­eter von Versand‑, Kon­fek­tion­ierungs- und Mon­tagear­beit­en in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis erfüllt die GVP den Auf­trag, psy­chisch kranke Men­schen in das Arbeit­sleben einzugliedern. Das Unternehmen ver­fügt über 8.000 Palet­ten­stellplätze, mod­ern­stes Adress­man­age­ment, indi­vidu­elle Lösun­gen für Kon­fek­tion­ierung und Mon­tage und leis­tet mehr als 2 Mil­lio­nen Aussendun­gen pro Jahr.