Mechthild Heil MdB (CDU) informierte sich über Weinernte 2010 — Saffenburg mit neuen Perspektiven hoch über Mayschoß

Einen fabel­haften Aus­blick ins herb­stliche Ahrtal genoss die CDU-Bundestags¬abgeordnete Mechthild Heil jet­zt bei Ihrem Besuch in der Orts­ge­meinde Mayschoß. Auf die Saf­fen­burg hoch über dem Ort hat­ten sie der Geschäfts­führer der Winz­ergenossen­schaft Mayschoß, Rudolf Mies, und Orts­bürg­er­meis­ter Hans-Ulrich Jonas geführt. Die Bur­gru­ine wurde mit hohem Aufwand in den let­zten Jahren saniert. Für die Zukun­ft, so erfuhr Mechthild Heil, plant man dort unter anderem die Ein­rich­tung ein­er „Event­fläche“ für diverse Veranstaltungen.Damit soll die touris­tis­che Infra­struk­tur an der Mit­te­lahr um ein weit­eres High­light erweit­ert wer­den, zumal der neue „Ahrsteig“ in unmit­tel­bar­er Nähe an der Saf­fen­burg vor­beiführen soll. Mechthild Heil informierte sich auch über die schwieri­gen Bedin­gun­gen des Weinan­baus in den Steil­la­gen an der Ahr. Kurz nach Ende der Trauben­lese war man in Mayschoß für dieses Jahr recht zufrieden, trotz des dro­hen­den Pilzbe­falls auf­grund der reg­ner­ischen Monate August und Sep­tem­ber. So war man im Okto­ber Tag und Nacht unter­wegs, so Rudolf Mies, um die Trauben schnell vom Stock zu holen.Bei einem Rundgang in der Winz­ergenossen­schaft Mayschoß erhielt die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete weit­ere Ein­blicke in die wirtschaftliche Lage. Weit über 1 Mil­lio­nen Liter Wein wer­den dort Jahr für Jahr pro­duziert, 300 Winz­er liefern ihre Trauben, die von 25 Mitar­beit­ern zu Wein ver­ar­beit­et und ver­mark­tet wer­den. Stolz ist man in Mayschoß seit einiger Zeit schon auf die absolute Qual­ität­sori­en­tierung der Pro­duk­tion. Mehrere Weine der Winz­ergenossen­schaft Mayschoß-Alte­nahr wur­den auch in diesem Jahr zu Spitzen­weinen der Prämierung der Land­wirtschaft­skam­mer Rhein­land-Pfalz ernan­nt: Ein 2009er Spät­bur­gun­der Qual­itätswein b.A., Edi­tion Pon­sart Nr. 20, und ein 2009er Ahr Spät­bur­gun­der Qual­itätswein b.A. belegten bei den trock­e­nen roten Spät­bur­gun­dern die bei­den ersten Plätze.