6. Mai 2011

Verbraucherschutz und die Bildungspolitik standen auf der Tagesordnung — CDU-Stadtparteitag im „Alten Fritz“ in Mayen

MdB Mecht­hild Heil und Dr. Adolf Wei­land, der ört­li­che Land­tags­ab­ge­ord­ne­te, waren die sach­kun­di­gen Refe­ren­ten, die CDU-Vor­­­si­t­­zen­­der Bern­hard Mau­el zum The­men­par­tei­tag der CDU May­en begrü­ßen konn­te. Vor vie­len CDU-Mit­­­glie­­dern aber vor zahl­rei­chen Gäs­ten aus Wirt­schaft, Mit­tel­stand sowie aus dem Ban­ken­sek­tor stell­ten die bei­den Abge­ord­ne­ten zu Beginn ihrer Aus­füh­run­gen aktu­el­le Ereig­nis­se aus den Par­la­men­ten vor.Unter dem Arbeits­ti­tel“ Wie viel Schutz braucht der Ver­­­brau­cher- zwi­schen Selbst­ver­ant­wor­tung und staat­li­cher Bevor­mun­dung“, stell­te Mecht­hild Heil die Orga­ni­sa­ti­on des öffent­li­chen Ver­brau­cher­schut­zes vor, den sie bei­spiel­haft als Hil­fe beim Kauf auf dem Markt bezeich­ne­te. Regeln in der Her­stel­lung und für den Han­del von Waren und Infor­ma­tio­nen über die Pro­duk­te sei­en heu­te nöti­ger den je, so die Refe­ren­tin in ihren Aus­füh­run­gen weiter.Ähnliches gel­te aber auch bei den Dienst­leis­tun­gen und für das täg­li­che Geschäfts­le­ben. Heil bezeich­ne­te den Ver­brau­cher­schutz als Dienst­leis­tung des Staa­tes, nann­te den Wett­be­werb aber als den bes­se­ren Ver­brau­cher­schutz, da Behör­den nicht all umfas­send und immer kon­trol­lie­ren könn­ten. Auf die eige­ne Ver­ant­wor­tung der Ver­brau­cher wur­de in der anschlie­ßen­den Aus­spra­che durch den stell­ver­tre­ten­den CDU-Vor­­­si­t­­zen­­den Hans Grü­ne­wald nach­drück­lich hin­ge­wie­sen. Über das The­ma“ Bil­dung der Zukunft- zwi­schen Indi­vi­dua­li­tät und volks­wirt­schaft­li­chem Nut­zen“ sprach Dr. Adolf Wei­land, der neu gewähl­te stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CDU im Land­tag. Hart ging Wei­land mit der neu­en Rot-Grü­­nen Lan­des­re­gie­rung ins Gericht. Minis­te­rin Ahnen habe bereits aus drei Schul­ar­ten zwei gemacht und wer­de bei nächs­ter Gele­gen­heit vor der Ein­füh­rung der Ein­heits­schu­le nicht zurück­schre­cken, so der Refe­rent wei­ter. Für die Uni­on kün­dig­te Wei­land hef­tigs­te­ten Wider­stand sowie eige­ne, bes­se­re Vor­schlä­ge an. So for­der­te er ein stim­mi­ges Kon­zept und eine Grund­aus­bil­dung, die Inhal­te und Fer­tig­kei­ten ver­mit­telt, mit der die Jugend­li­chen auf dem Arbeits­markt eine Chan­ce auf Berufs­aus­bil­dung erhielten.Mit der Bil­dung müs­se bereits im Kin­der­gar­ten begon­nen wer­den, die Vor­schu­le soll aus­ge­baut wer­den, die Erzie­he­rin­nen der Zukunft müss­ten aka­de­misch aus­ge­bil­det sein, for­der­te Wei­land wei­ter. Bald müss­ten trans­pa­ren­te­re, ver­gleich­ba­re und gleich­wer­ti­ge Bil­dungs­ab­schlüs­se ein­ge­führt wer­den. Wo zum Bei­spiel Abitur drauf ste­he, müs­se auch Abitur drin sein! Nach einer regen Aus­spra­che been­de­te Bern­hard Mau­el mit Prä­sen­ten für die Gäs­te den Parteitag.