13. Juli 2011

Mechthild Heil MdB und Guido Ernst MdL (CDU) besuchten „Eliteschule des Sports“ — Begabte Sportlerinnen und Sportler werden im Gymnasium auf der Karthause gefördert

Die CDU-Bun­­­des­­ta­g­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil und der CDU-Lan­d­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Gui­do Ernst besuch­ten jetzt das „Gym­na­si­um auf der Kart­hau­se“ in Koblenz. Für die ein­zi­ge „Eli­te­schu­le des Sport“ im nörd­li­chen Rhein­­land-Pfalz inter­es­sier­ten sich bei­de Christ­de­mo­kra­ten beson­ders – Heil als Mit­glied im Sport­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges, Ernst als bis­he­ri­ger sport­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU-Lan­d­­tags­­­frak­­ti­on und neu­er Vor­sit­zen­der des Bil­dungs­aus­schus­ses des Landtages.Empfangen wur­de die Gäs­te von Schul­lei­ter OStD Erich Babu­cke, sei­nem Stell­ver­tre­ter, StD Ulrich Klaus, sowie dem Lei­ter des „Sport­pro­fils“ StD Dirk Zer­wes. Im Mit­tel­punkt stand die Dar­stel­lung der sport­li­chen För­de­rung der Kar­t­hau­­se-Schü­­le­­rin­­nen und Schü­ler. Die Schu­le bie­tet dabei eine dua­le Kar­rie­re auf drei Säu­len am Stand­ort Koblenz an, bei der gym­na­sia­le Bil­dung und leis­tungs­sport­li­che bzw. sport­li­che För­de­rung unter kla­rer Tren­nung der Auf­ga­ben­be­rei­che opti­mal ver­bun­den werden.Neben der übli­chen gym­na­sia­len Bil­dung ermög­licht man Schü­le­rin­nen und Schü­lern in einer Sport­klas­se durch ein erwei­ter­tes Ange­bot im Sport­un­ter­richt die Wei­ter­ent­wick­lung ihrer sport­li­chen Bega­bung. In die­ser Sport­klas­se wer­den Kader — und Brei­ten­sport­ler unter­rich­tet. Die Kader­sport­le­rin­nen und — sport­ler erhal­ten die Mög­lich­keit, schu­li­sche Aus­bil­dung und das für sie not­wen­di­ge Trai­ning in den umlie­gen­den Ver­ei­nen opti­mal mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Schwer­punkt­sport­ar­ten sind Fech­ten, Rudern, Ten­nis, Kanu-Ren­n­­s­port, Tisch­ten­nis, Schwim­men, Gerät­tur­nen und auch Fuß­ball. Wesent­li­che Syn­er­gien und Stand­ort­vor­tei­le wer­den durch das benach­bar­te Inter­nat des Lan­de­sport­bun­des geschaf­fen. Pro­mi­nen­te Schü­ler de Eli­te­schu­le des Sport sind etwa Wira­dech Koth­ny und Den­nis Bau­er, die bei Olym­pia 2000 Bron­ze im Säbel­fech­ten gewan­nen, Peter Jop­pich als Flo­­rett-Welt­­­meis­­ter 2004 oder Ten­nis­nach­wuchs­spie­le­rin Anna Lena Friedsam.Mechthild Heil und Gui­do Ernst erfuh­ren, dass die gym­na­sia­le Eig­nung und das sport­li­che Talent gleich­ran­gi­ge Auf­nah­me­kri­te­ri­en der Schu­le sind. Größ­tes Pro­blem in der Schul­kar­rie­re ist es dann auch, den teil­wei­se extrem hohen Zeit­auf­wand für Trai­ning Wett­be­wer­be mit den schu­li­schen Anfor­de­rung an Ver­set­zung und Abschlüs­se in Ein­klang zu brin­gen. Mecht­hild Heil plä­dier­te dabei für eine mög­lichs­te weit­ge­hen­de För­de­rung der Schü­ler, etwa das fach­li­che beglei­te­te Nach­ar­bei­ten von Inhal­ten in den Feri­en­zei­ten. „Wenn wir Deutsch­land wei­ter­hin als eine füh­ren­de Sport­na­ti­on in der Welt­spit­ze hal­ten wol­len, müs­sen wir den Nach­wuchs so kon­se­quent för­dern wie hier in Koblenz.Die Sach­aus­stat­tung der Schu­le in der Trä­ger­schaft der Stadt Koblenz unter­liegt den übli­chen kom­mu­na­len Stan­dards. Nach Mei­nung von Gui­do Ernst muss daher im Sin­ne einer wei­ter­ge­hen­den För­de­rung über­legt wer­den, ob nicht das Land die Trä­ger­schaft der Schu­le — so wie bei der ande­ren Spor­t­eli­te­schu­le in Rhein­­land-Pfalz, dem Hein­­rich-Hei­­ne-Gym­­na­­si­um in Kai­sers­lau­tern – über­neh­men soll.