8. August 2011

CDU-Bundestagsabgeordnete des Mittelrheins begrüßen Entscheidung zur Einführung lärmabhängiger Trassenpreise für den Güterverkehr — ‘Minister Lewentz schlecht informiert, Berlin klärt gerne auf! ’

Die CDU-Bun­­­des­­ta­g­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten der Mit­tel­rhein­re­gi­on Erwin Rüd­del, Peter Ble­ser, Dr. Micha­el Fuchs, Mecht­hild Heil und Ute Gra­nold begrü­ßen nach­drück­lich die Eini­gung zwi­schen der Deut­schen Bahn und dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­kehr, zum Dezem­ber 2012 lärm­ab­hän­gi­ge Prei­se für den Güter­ver­kehr auf der Schie­ne ein­zu­füh­ren. „Das bedeu­tet eine kon­kre­te Ver­bes­se­rung für die Men­schen im Mit­tel­rhein­tal“, so Erwin Rüd­del, der sich bereits seit 1998 für bes­se­ren Lärm­schutz im Rhein­tal einsetzt.Auf völ­li­ges Unver­ständ­nis bei den CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten stieß jetzt die Kri­tik von Lan­des­mi­nis­ter Roger Lew­entz an Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Dr. Peter Ram­sau­er. Lew­entz hat­te Ram­sau­er vor­ge­wor­fen, er wür­de den effek­ti­ven Lärm­schutz im Rhein­tal ver­zö­gern. „Lew­entz hat wohl ver­drängt“, so die Abge­ord­ne­ten, „dass das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um von 1998 bis 2009 immer in SPD-Hand gewe­sen ist. Gera­de in die­ser Zeit hät­te die Mög­lich­keit bestan­den, mehr für den Lärm­schutz zu tun. Seit 2009 hat das CSU-geführ­­ten Minis­te­ri­um eine kraft­vol­le Dyna­mik in die Umset­zung von Lärm­schutz­pro­jek­ten für das Mit­tel­rhein­tal in Gang gesetzt.“Bereits am 05.07.2011 haben Ver­kehrs­mi­nis­ter Dr. Peter Ram­sau­er und Bahn­chef Dr. Rüdi­ger Gru­be in Ber­lin ers­te Eck­punk­te prä­sen­tiert. Dem­nach wer­den zum Fahr­plan­wech­sel im Dezem­ber 2012 deutsch­land­weit lärm­ab­hän­gi­ge Tras­sen­prei­se ein­ge­führt. Lau­te Trans­por­te wer­den teu­rer als lei­se. Die Mehr­ein­nah­men der Bahn wer­den dazu ver­wen­det älte­rer Wag­gons umzu­rüs­ten. Das Minis­te­ri­um erklär­te zudem, es wer­de einen Bonus für bereits auf Flüs­ter­brem­sen umge­rüs­te­te Güter­wa­gons auf acht Jah­re mit­fi­nan­zie­ren. Somit wer­den 180.000 Wag­gons umge­rüs­tet und mit­tel­fris­tig wird die Lärm­be­läs­ti­gung halbiert.Die Abge­ord­ne­ten sag­ten dazu: „End­lich kommt das lang dis­ku­tier­te Kon­zept. Die CDU hat­ten in der Ver­gan­gen­heit mehr­fach Gesprä­che mit Betrof­fe­nen, Bür­ger­initia­ti­ven, der Bahn und dem Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um zum The­ma Bahn­lärm geführt und sich mit Nach­druck auch für die Ein­füh­rung erhöh­ter Prei­se für lau­te Züge stark gemacht. In die­ser Maß­nah­me sehen die Abge­ord­ne­ten „das stärks­te Mit­tel zur Lärm­be­kämp­fung. Wenn lau­te Wag­gons höhe­re Kos­ten ver­ur­sa­chen als lei­se, wer­den sich moder­ni­sier­te Züge umso schnel­ler durchsetzen.“