4. Sep­tem­ber 2011

Wichtige Informationslücke geschlossen — Mechthild Heil: Bessere medizinische Versorgung im ländlichen Raum

Die CDU/C­­SU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Ver­brau­cher­schutz­be­auf­trag­te der Uni­ons­frak­ti­on Mecht­hild Heil begrüßt das von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Gesetz zur Ver­bes­se­rung der Ver­sor­gungs­struk­tu­ren in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, wel­ches heu­te in ers­ter Lesung im Bun­des­tag bera­ten wur­de. „Aus Sicht der Ver­brau­cher und Pati­en­ten ist das heu­te in den Bun­des­tag ein­ge­brach­te Gesetz ein Mei­len­stein für die nach­hal­ti­ge medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum.“ erklärt die Ver­brau­cher­schutz­po­li­ti­ke­rin Mecht­hild Heil. Der von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Gesetz­ent­wurf mit dem Namen „Gesetz zur Ver­bes­se­rung der Ver­sor­gungs­struk­tu­ren in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung“ packt die ärzt­li­chen Ver­sor­gungs­eng­päs­se im länd­li­chen Raum auf unter­schied­li­chen Ebe­nen an. Unter ande­rem wer­den die Län­der ver­stärkt bei der ziel­ge­rich­te­ten Ver­sor­gung mit­wir­ken kön­nen. Schließ­lich kön­nen vor Ort die regio­na­len Beson­der­hei­ten bes­ser berück­sich­tigt wer­den. Rhein­­land-Pfalz hat z.B. ande­re Bedürf­nis­se als Ham­burg oder Berlin.Ein Kern­stück des Geset­zes sind neue Struk­tu­ren jen­seits der klas­si­schen Pra­xen, die das medi­zi­ni­sche Fach­wis­sen bes­ser ver­füg­bar machen. Eben­so wie erheb­li­che finan­zi­el­le Anrei­ze, die Ärz­ten die Ent­schei­dung erleich­tern, sich in unter­ver­sorg­ten Regio­nen nie­der­zu­las­sen. Mecht­hild Heil führt wei­ter aus: „Jedoch ist nicht nur die finan­zi­el­le Sicher­heit für Ärz­te wich­tig, son­dern für die zuneh­men­de Zahl von jun­gen Ärz­tin­nen auch die Betreu­ung ihrer Kin­der bzw. die Ver­sor­gung der Pati­en­ten, wenn sie durch Schwan­ger­schaft und Kin­der­er­zie­hung aus­set­zen. Hier schafft das Gesetz kla­re, erleich­tern­de Regelungen.“Neben der ärzt­li­che Ver­sor­gung wird in die­sem Gesetz auch eine aus Ver­brau­cher­sicht sehr wich­ti­ge Infor­ma­ti­ons­lü­cke geschlos­sen: Kran­ken­ver­si­che­run­gen wer­den ihre Geschäfts­be­rich­te in einer für jeder­mann ver­ständ­li­chen Form ver­öf­fent­li­chen müs­sen. So kön­nen Ver­si­cher­te schon früh betriebs­wirt­schaft­li­che Schief­la­gen erken­nen. „Und wenn doch eine Kran­ken­kas­se plei­te geht, wer­den ande­re Kas­sen nicht mehr so schnell die „ver­wais­ten“ Ver­si­che­rungs­wil­li­gen ableh­nen. Denn dann müs­sen die­se Kas­sen mit emp­find­li­chen Rechts­fol­gen rech­nen.“ erläu­tert die CDU-Politikerin.