CDU-Abgeordnete Ernst, Gies und Heil sprachen in Berlin mit Verteidigungsminister — Erhalt der Hardthöhe und der Bundeswehrstandorte gefordert

Die Tagung der CDU-Land­tags­frak­tion Rhein­land-Pfalz in Berlin nah­men die bei­den CDU-Land­tagsab­ge­ord­neten des Kreis­es Ahrweil­er, Gui­do Ernst und Horst Gies, sowie die Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil zum Anlass, auf die Bedeu­tung der Bun­deswehr­stan­dorte für den Kreis Ahrweil­er hinzuweisen. In einem Gespräch der Land­tags­frak­tion sowie der CDU-Lan­des­gruppe Rhein­land-Pfalz im Deutschen Bun­destag mit Bun­desmin­is­ter Thomas de Maiziere waren die Besorgnisse um Auswirkun­gen der Bun­deswehrreform auf Rhein­land-Pfalz das wichtig­ste The­ma. In der Ahrtal-Kaserne in Bad Neue­nahr und in der Frei­herr-von-Boe­se­lager-Kaserne in Graf­schaft-Gels­dorf fan­den in den let­zten Jahren bere­its erhe­bliche Umstruk­turierun­gen statt, so dass nach Ansicht der CDU-Abge­ord­neten für die betrof­fe­nen Sol­dat­en und Zivilis­ten sowie die Stan­dortkom­munen Sicher­heit geschaf­fen wer­den muss.Guido Ernst , Horst Gies und Mechthild Heil weit­er: „Die sich verän­dern­den sicher­heit­spoli­tis­chen Rah­menbe­din­gun­gen und die neuen Auf­gaben der Bun­deswehr machen eine umfassende Struk­tur­reform erforder­lich. Es beste­ht Übere­in­stim­mung darin, dass die Bun­deswehr auch kün­ftig bre­it in der Fläche präsent sein muss. Aus struk­tur­poli­tis­chen aber ins­beson­dere auch aus gesellschaft­spoli­tis­chen Grün­den. Wir wollen, dass die Bun­deswehr eine Bürg­er­armee bleibt, die fest in der Gesellschaft ver­wurzelt ist. Diese Frage stellt sich ger­ade vor dem Hin­ter­grund der Aus­set­zung der Wehrpflicht heute neu und in beson­der­er Weise. Sie hat bis­lang einen großen Beitrag dazu geleis­tet, keine Dis­tanz zwis­chen Bürg­er und Armee aufkom­men zu lassen. Umso wichtiger ist es jet­zt, die Bun­deswehr mit ihren Stan­dorten in den Regio­nen zu hal­ten, zumal Dien­st­posten und Sol­dat­en mit ihren Fam­i­lien auch einen wichti­gen Wirtschafts- und Arbeit­splatz­fak­tor darstellen“.Ernst, Gies und Heil wiesen darauf hin, dass der Erhalt der ersten des Dien­st­sitzes des Bun­des-vertei­di­gungsmin­is­ters auf der Bon­ner Hardthöhe auch für den Kreis Ahrweil­er eine wichtige Bedeu­tung habe. „Die Ver­lagerung von Par­la­ment und Regierung nach Berlin fand vor 20 Jahren nur unter der Bedin­gung eine Mehrheit, dass Bonn als Bun­desstadt wichtige Funk­tio­nen behält, vor allem galt dies damals auch für das Verteidigungsministerium.“Der Bun­desvertei­di­gungsmin­is­ter habe sich bei der CDU-Land­tags­frak­tion aus­drück­lich für ihr engagiertes und fak­ten­sicheres Wer­ben für die rhein­land-pfälzis­chen Bun­deswehr­stan­dorte bedankt, so die CDU-Lan­des- und Frak­tionsvor­sitzende Julia Klöck­n­er. Die Stan­dor­tentschei­dun­gen wür­den in der let­zten Okto­ber­woche dieses Jahres bekan­nt gegeben, teilen die CDU-Abge­ord­neten mit.