2. Novem­ber 2011

Mechthild Heil MdB besuchte Baustelle der Ortsumgehung Kruft — Bund stellt im Investitionsrahmenplan die benötigten Mittel bereit

Einen per­sön­li­chen Ein­druck von den Bau­fort­schrit­ten der Orts­um­ge­hung Kruft im Zuge der Bun­des­stra­ße 256 ver­schaff­te sich jetzt die CDU-Bundestags¬abgeordnete Mecht­hild Heil, gemein­sam mit Orts­bür­ger­meis­ter Rudolf Schnei­chel, den Bei­geord­ne­ten Win­fried Schil­berz und Lothar Büchel sowie Ver­bands­bür­ger­meis­ter Klaus Bell. Aktu­el­ler Anlass war die Vor­stel­lung des Inves­ti­ti­ons­rah­men­plans (IPR) des Bun­des in der Vor­wo­che in Ber­lin. Die 3,5 Kilo­me­ter lan­ge Neu­bau­maß­nah­me wird im Ent­wurf des neu­en IPR mit Gesamt­kos­ten von 11,4 Mil­lio­nen Euro als Maß­nah­me im Bau aus­ge­wie­sen. „Damit bekräf­tigt das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um sei­ne Absicht, die Maß­nah­me wie vor­ge­se­hen durch­zu­fi­nan­zie­ren,“ so Mecht­hild Heil vor Ort. Orts­bür­ger­meis­ter Schnei­chel zeig­te sich eben­falls zufrie­den mit dem Fort­gang der Arbei­ten; die vier Brü­cken­bau­wer­ke, die die neu­en B 256 über­span­nen, sind soweit fer­tig­ge­stellt. Dem­nächst ste­he der Durch­bruch eines Lava­stroms im Bereich der Nicke­ni­cher Stra­ße an, was sicher noch eini­gen Auf­wand bedeu­te. Gebaut wer­den muss noch ein neu­er Auto­bahn­an­schluss an die A 61, wozu noch die Aus­schrei­bung erfol­gen soll. Rudolf Schnei­chel hofft dar­auf, dass dies im neu­en Jahr zügig erfolgt, damit der Zeit­plan ein­ge­hal­ten wer­den kann, denn Ende 2013 soll die gesam­te Umge­hungs­stra­ße fer­tig sein. Damit soll sich die Ver­kehrs­be­las­tung im Kruf­ter Orts­kern um 70 Pro­zent redu­zie­ren. Der­zeit rol­len täg­lich rund 14 500 Fahr­zeu­ge durch den Ort, dar­un­ter 2000 Lkw.Hintergrund: der Inves­ti­ti­ons­rah­men­plan steckt den Pla­nungs­rah­men für die Inves­ti­tio­nen in die Schie­nen­we­ge des Bun­des, in die Bun­des­fern­stra­ßen und in die Bun­des­was­ser­stra­ßen in den nächs­ten Jah­ren (2011–2015) ab. Er ent­hält den Inves­ti­ti­ons­be­darf für den Ersatz und für die Erhal­tung der Bestands­net­ze, für die Fort­füh­rung der im Bau befind­li­chen Maß­nah­men und für die Vor­ha­ben mit weit fort­ge­schrit­te­nem Pla­nungs­stand, die bereits Bau­rei­fe haben oder die­se in abseh­ba­rer Zeit errei­chen können.Abschließend machet sich Mecht­hild Heil noch ein Bild vom Stand der Kanal­bau­ar­bei­ten in der Hohl­stra­ße in Kruft, einem ande­ren wich­ti­gen Inves­ti­ti­ons­pro­jekt in Kruft. Ins­ge­samt inves­tiert das Abwas­ser­werk der Ver­bands­ge­mein­de Pel­lenz in der Hohl­stra­ße rund 400.000 Euro, für Stra­ßen­bau­maß­nah­men nimmt die Orts­ge­mein­de auch noch ein­mal 150.000 Euro in die Hand.