18. März 2012

Schließung der „Ahrtalkaserne“ frühestens 2014 – BIMA Konversionskonferenz in Berlin — Heil MdB (CDU): „Planungssicherheit und unbürokratische Hilfen“

Die Ahr­­tal-Kaser­­ne in Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler bleibt bis min­des­tens zum Jahr 2014 bestehen, teil­te die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil nach der gest­ri­gen Kon­ver­si­ons­kon­fe­renz der Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben (BIMA) in Ber­lin mit. Dort gab ein Ver­tre­ter des Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums bekannt, dass die Bun­des­wehrim Zuge Ihrer Umstruk­tu­rie­rung in 2012 und 2013 vor­erst nur sechs von ins­ge­samt 31 Stand­or­ten in Deutsch­land schlie­ßen wer­de. Die meis­ten ande­ren Stand­or­te fol­gen in den Jah­ren 2014 und 2015, ein Teil noch spä­ter. Die genau­en Schlie­ßungs­ter­mi­ne ste­hen erst nach Abschluss der Rea­li­sie­rungs­pla­nung im spä­ten Früh­jahr 2012 – so wur­de es ange­kün­digt — fest. Die CDU-Wahl­­kreis­a­b­­ge­or­d­­ne­­te stell­te dazu fest, dass man damit in der Kreis­stadt Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler nun zumin­dest min­des­tens zwei Jah­re Zeit habe, um Vor­stel­lun­gen über die zukünf­ti­ge Nut­zung der Lie­gen­schaf­ten an der Heer­stra­ße und im „Westend“ zu ent­wi­ckeln. Mecht­hild Heil, die inner­halb ihrer CDU/CDU-Bun­­­des­­tags­­­frak­­ti­on in einer eige­nen Arbeits­grup­pe zur Stand­ort­zu­kunft mit­ar­bei­tet, sag­te dazu: „Von her­aus­ra­gen­der Wich­tig­keit ist jetzt eine koor­di­nier­te Zusam­men­ar­beit aller Betei­lig­ten, um zukunfts­wei­sen­de Nach­fol­ge­nut­zun­gen der ver­las­se­nen Bun­des­wehr­lie­gen­schaf­ten auf den Weg zu bringen.“Um gleich zu Beginn des Kon­ver­si­ons­pro­zes­ses alle dar­an Betei­lig­ten an einen Tisch zu brin­gen, so Dr. Jür­gen Gehb, Vor­stands­spre­cher der BIMA, habe man zur Kon­fe­renz ein­ge­la­den. Hoff­nung setzt Mecht­hild Heil auch auf die Ankün­di­gung des BIMA-Chefs, dass man sich Rah­men des deut­schen und euro­päi­schen Rechts­rah­mens bemü­he, die Bun­des­wehr­lie­gen­schaf­ten zuerst den Kom­mu­nen anzu­bie­ten, aller­dings grund­sätz­lich zu einem gut­ach­ter­lich fest­ge­stell­ten Markt­wert. Bekräf­tigt wur­de auch der Wil­le, sei­tens der Bun­des­an­stalt in enger, part­ner­schaft­li­cher Zusam­men­ar­beit trag­fä­hi­ge Lösun­gen für die von der Bun­des­wehr­struk­tur­re­form betrof­fe­nen Kom­mu­nen zu erarbeiten.Einer der wich­tigs­ten Punk­te der Kon­fe­renz war der Pra­xis­be­richt kon­ver­si­ons­er­fah­re­ner Städ­te. So berich­te­ten neben dem Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Hanau, Claus Kamin­sky, auch der Bau­re­fe­rent der Stadt Fürth, Joa­chim Krau­ße, von erfolg­rei­chen Nach­nut­zungs­kon­zep­ten an ihren bereits vor Jah­ren geschlos­se­nen Kaser­nen­stand­or­ten. Für die zahl­rei­chen Ver­tre­ter der Kom­mu­nen bestand wäh­rend der Kon­fe­renz Gele­gen­heit, mit den regio­nal zustän­di­gen BIMA-Beauf­­tra­g­­ten ers­te Kon­tak­te zum wei­te­ren Vor­ge­hen zu knüpfen.