6. Juni 2012

Mechthild Heil MdB und Hedi Thelen MdL (CDU) besuchen Firma Finzelberg — Finzelberg überzeugt als Spezialist für pflanzliche Konzentrate und moderner Arbeitgeber Abgeordnete und Vertreter der CDU Andernach

Mecht­hild Heil, MdB und Hedi The­len, MdL besuch­ten jetzt mit Bür­ger­meis­ter Claus Peitz und dem CDU Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Ger­hard Mas­berg die Fir­ma Fin­zel­berg in Ander­nach. Zum Gespräch stan­den ihnen die Geschäfts­füh­rer Peter Wolf­gang Schmidt und Dr. Wil­li Ber­ku­lin, der Lei­ter der Her­stel­lung Diet­mar Kai­ser und der Betriebs­rats­vor­sit­zen­de Wolf­gang Hell zur Ver­fü­gung. Seit 1875 stellt Fin­zel­berg Pflan­zen­ex­trak­te für die phar­ma­zeu­ti­sche Indus­trie und die Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel­in­dus­trie her. Aus sorg­fäl­tig aus­ge­wähl­ten Roh­stof­fen wie Blät­tern, Blü­ten Rin­den, Samen und Wur­zeln wer­den die natür­li­chen Heil­kräf­te scho­nend her­aus gelöst. Dass bei sol­chen Pro­duk­ten höchs­te Qua­li­tät, Sau­ber­keit und Sicher­heit das obers­te Gebot sind, wur­de bei der Füh­rung durch die Pro­duk­ti­ons­an­la­gen deut­lich. Dabei ist das Unter­neh­men nicht nur im tech­ni­schen Bereich bestrebt, an der Spit­ze der Ent­wick­lung zu ste­hen. Mecht­hild Heil MdB, Ver­brau­cher­schutz­be­auf­trag­te der CDU/CSU- Bun­des­tags­frak­ti­on inter­es­sier­ten im Beson­de­ren Fra­gen der Pro­dukt­si­cher­heit, die das Unter­neh­men durch per­ma­nen­te Kon­trol­len sowohl der gelie­fer­ten Roh­stof­fe, wäh­rend der Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se und zum Abschluss gewähr­leis­tet. „Die Sicher­heit, mit der das Unter­neh­men die Ver­wen­dung gen­tech­nisch ver­än­der­ter Pflan­zen aus­schlie­ßen kann, ist über­zeu­gend und für die Ver­brau­cher ent­schei­dend“, so Heil nach den Erläu­te­run­gen durch den Lei­ter der Her­stel­lung Diet­mar Kaiser.Ein wei­te­res The­ma waren auch die Arbeits- und Aus­bil­dungs­plät­ze des Unter­neh­mens. Als Teil der inter­na­tio­nal agie­ren­den Mar­tin Bau­er Grup­pe bie­tet Fin­zel­berg am Stand­ort Ander­nach 220, am Stand­ort Sin­zig 50 Arbeits­plät­ze und ins­ge­samt 26 Ausbildungsplätze.Anspruchsvolle Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren benö­ti­gen heu­te und in den nächs­ten Jah­ren her­vor­ra­gend qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Um früh­zei­tig die rich­ti­gen Wei­chen in der Per­so­nal­po­li­tik zu stel­len ver­an­lass­te das Unter­neh­men bereits 2006 eine Demo­­gra­­fie-Ana­­ly­­se erstel­len. Erfreu­lich ist eine noch rela­tiv jun­ge Mit­ar­bei­ter­schaft die mit einem Durch­schnitts­al­ter von 40 Jah­ren um drei Jah­re jün­ger ist, als der rhein­­land-pfäl­­zi­­sche Durch­schnitt. Über­wie­gend wer­den Che­mi­kan­ten und Labo­ran­ten beschäf­tigt, aber auch 12 Apo­the­ker und ins­ge­samt mehr als 30 Aka­de­mi­ke­rin­nen und Aka­de­mi­ker. Leih­ar­bei­ter wer­den nur aus­nahms­wei­se und vor­über­ge­hend ein­ge­setzt um Per­so­nal­aus­fäl­le oder Pro­duk­ti­ons­spit­zen auf­zu­fan­gen. Bei den Labor­ar­beits­plät­zen, die über­wie­gend von Frau­en besetzt sind, wer­den auch Teil­zeit­ar­beits­plät­ze und Job-Sharing ange­bo­ten. Die guten Arbeits­be­din­gun­gen schla­gen sich auch in einer hohen Betriebs­treue der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter nie­der. Trotz­dem ist es schwer, qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter zu gewin­nen „Wir ste­hen bei der Per­so­nal­su­che ins­be­son­de­re nach Inge­nieu­ren in har­ter Kon­kur­renz zu Groß­un­ter­neh­men wie Böh­rin­ger in Ingel­heim“, so Geschäfts­füh­rer Peter Schmidt. Umso wich­ti­ger sei es selbst aus­zu­bil­den, wei­ter zu bil­den und gute Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter zu hal­ten. Die Erfah­rung älte­rer und das „know-how“ jün­ge­rer Mit­ar­bei­ter mache die Stär­ke des Unter­neh­mens aus. Aller­dings spie­len für künf­ti­ge Mit­ar­bei­ter auch die soge­nann­ten wei­chen Fak­to­ren eine immer wich­ti­ge­re Rol­le, wie gute Bil­dungs­an­ge­bo­te für die Kin­der am Ort oder aus­rei­chen­de Betreu­ungs­an­ge­bo­te, genau­so wie viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten zur Frei­zeit­be­schäf­ti­gung. Hier kann Ander­nach und die Regi­on in Kon­kur­renz zu ande­ren Stand­or­ten gut mit­hal­ten. Dabei beton­ten Claus Peitz und Ger­hard Mas­berg, dass für Ander­nach ein Arbeit­ge­ber wie die Fir­ma Fin­zel­berg unge­heu­er wich­tig ist und natür­lich alle mög­li­che Unter­stüt­zung zur Siche­rung des Stand­or­tes erhal­te. So ein Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men, wel­ches mit sei­nen Trend-Pro­­­du­k­­ten gute Zukunfts­per­spek­ti­ven für Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer bie­tet, soll­te aus Sicht der Besu­che­rin­nen und Besu­cher sei­ne Fir­men­ge­schich­te noch lan­ge in Ander­nach fortschreiben.