Die Benzinpreise haben Rekordhöhen erreicht — Den Verbraucher an der Zapfsäule stärken

Berlin „Ich möchte den Ver­brauch­ern Instru­mente an die Hand geben, mit denen sie ihre Mark­t­macht bess­er nutzen und die Ben­z­in­preis bee­in­flussen kön­nen. Daher set­ze ich mich für die Ein­führung ein­er Online-Daten­bank ein, in die Tankstel­len­be­treiber verpflich­t­end die aktuellen Kraft­stoff­preise in Echtzeit ein­speisen müssen. Die Ver­brauch­er kön­nen dann über eine Handy-App oder das Nav­i­ga­tion­s­gerät die Preise ver­gle­ichen und das kostengün­stig­ste Ange­bot in ihrer Umge­bung auswählen. Derzeit gibt es im Inter­net schon Plat­tfor­men wie clever-tanken.de oder die Seite des ADAC auf der Tankstel­len­preise abruf­bar sind. Diese sind aber nicht immer aktuell und vor allem sind nicht alle Tankstellen aufge­führt. Die Ein­führung ein­er verpflich­t­en­den Online-Daten­bank würde deshalb die Ver­gle­ichsmöglichkeit­en für die Ver­brauch­er deut­lich erhöhen. Damit die Online-Daten­bank von den Konz­er­nen nicht genutzt wird, um die Konkur­renz zu beobacht­en, schlage ich vor, dem Beispiel Öster­re­ich zu fol­gen und nur die jew­eils fünf gün­stig­sten Tankstellen anzuzeigen. Wenn das Mark­t­trans­paren­zstel­lenge­setz nicht in dieser Hin­sicht erweit­ert wird, bleibt es ein zahn­los­er Bürokratie-Tiger.“