24. August 2012

Die Benzinpreise haben Rekordhöhen erreicht — Den Verbraucher an der Zapfsäule stärken

Ber­lin „Ich möch­te den Ver­brau­chern Instru­men­te an die Hand geben, mit denen sie ihre Markt­macht bes­ser nut­zen und die Ben­zin­preis beein­flus­sen kön­nen. Daher set­ze ich mich für die Ein­füh­rung einer Online-Daten­­bank ein, in die Tank­stel­len­be­trei­ber ver­pflich­tend die aktu­el­len Kraft­stoff­prei­se in Echt­zeit ein­spei­sen müs­sen. Die Ver­brau­cher kön­nen dann über eine Han­­dy-App oder das Navi­ga­ti­ons­ge­rät die Prei­se ver­glei­chen und das kos­ten­güns­tigs­te Ange­bot in ihrer Umge­bung aus­wäh­len. Der­zeit gibt es im Inter­net schon Platt­for­men wie clever-tanken.de oder die Sei­te des ADAC auf der Tank­stel­len­prei­se abruf­bar sind. Die­se sind aber nicht immer aktu­ell und vor allem sind nicht alle Tank­stel­len auf­ge­führt. Die Ein­füh­rung einer ver­pflich­ten­den Online-Daten­­bank wür­de des­halb die Ver­gleichs­mög­lich­kei­ten für die Ver­brau­cher deut­lich erhö­hen. Damit die Online-Daten­­bank von den Kon­zer­nen nicht genutzt wird, um die Kon­kur­renz zu beob­ach­ten, schla­ge ich vor, dem Bei­spiel Öster­reich zu fol­gen und nur die jeweils fünf güns­tigs­ten Tank­stel­len anzu­zei­gen. Wenn das Markt­trans­pa­renz­stel­len­ge­setz nicht in die­ser Hin­sicht erwei­tert wird, bleibt es ein zahn­lo­ser Bürokratie-Tiger.“