Beschwerdeportal geplant — MPU-Reform längst überfällig

Bun­desverkehrsmin­is­ter Peter Ram­sauer plant eine Reform der Medi­zinisch-Psy­chol­o­gis­chen-Unter­suchung (MPU). Die Prü­fun­gen sollen vere­in­heitlicht, Pro­tokolle von den Inter­views ange­fer­tigt und ins­ge­samt die Vorgänge trans­par­enter gestal­tet wer­den. Zudem will er noch in diesem Jahr ein Beschw­erde­por­tal freis­chal­ten lassen. Dazu erk­lärt die Ver­brauch­er­schutzbeauf­tragte der CDU/C­SU-Bun­destags­frak­tion, Mechthild Heil MdB:„Die MPU ist ein bewährtes Instru­ment der Verkehrssicher­heit und dient bewusst der Abschreck­ung. Etwa jed­er zweite Teil­nehmer bekommt nach der MPU seinen Führerschein nicht zurück. Allerd­ings wurde das Sys­tem unter anderem wegen ungenü­gen­der Doku­men­ta­tion kri­tisiert. Darauf reagiert der Verkehrsmin­is­ter mit seinem Reform-Plan. Ein guter Schritt. Für die Kraft­fahrer sollen die Entschei­dun­gen nun trans­par­enter wer­den und den Ruch der Willkür verlieren.Ich begrüße, dass den Sor­gen der betrof­fe­nen Kraft­fahrer nun mit der Reform und dem Beschw­erde­por­tal begeg­net wird. Die Reform war längst über­fäl­lig.“