Zahlen aus dem Kreis Ahrweiler untermauern den allgemeinen Bundestrend — Mechthild Heil MdB: „Betreuungsgeldbezug wächst rasant“

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil begrüßt die pos­i­tive Entwick­lung der Zahlen beim Betreu­ungs­geld in Deutsch­land, die auch durch die Zahlen aus dem Kreis Ahrweil­er bestätigt wer­den. Im 4. Quar­tal 2014 bezo­gen in Deutsch­land über 380.000 Kinder Betreu­ungs­geld. Die Zuwächse sind enorm. Allein im let­zten Quar­tal 2014 haben in Deutsch­land 69.000 Kinder mehr Betreu­ungs­geld bekom­men als im drit­ten Quar­tal. Im Alter zwis­chen 1 und 2 Jahren liegt die Anzahl der Kinder, für die Betreu­ungs­geld bezo­gen wird, wesentlich höher als die in Kitas betreuten Kinder. Am deut­lich­sten sind die Ver­hält­nisse in den west­lichen Flächen­län­dern. In 17 Monat­en seit Ein­führung des Betreu­ungs­geldes wird dies etwa in Baden-Würt­tem­berg häu­figer in Anspruch genom­men als Plätze in Kindertagesstät­ten für unter Drei­jährige. Für den Kreis Ahrweil­er hat­te Mechthild Heil entsprechende Infor­ma­tio­nen erbeten, die sie jet­zt von Lan­drat Dr. Jür­gen Pföh­ler erhielt. Danach wur­den in der Kreisver­wal­tung von August 2013 bis zu diesem März 919 Anträge auf Betreu­ungs­geld bewil­ligt. Dabei wur­den den Fam­i­lien 2,3 Mil­lio­nen Euro für die Laufzeit des Bezuges bewil­ligt, aus­gezahlt wurde davon bis­lang eine knappe Mil­lion Euro. Antrags­berechtigt seien aus den Geburten­jahrgän­gen 2012 und 2013 im Kreis Ahrweil­er 1.775 Kinder gewe­sen, damit liege die Quote beim Betreu­ungs­geld­bezug bei 52 Prozent. Dies kor­re­spondiert auch mit den Zahlen der U3-Betru­ung in den Kindertagesstät­ten, die bei 46 Prozent aller Kinder der Jahrgänge liegt. „Die Zahlen aus dem Kreis Ahrweil­er bestäti­gen den Bun­de­strend“, so Mechthild Heil dazu.Die Christ­demokratin dazu abschließend: „Die Union lag völ­lig richtig, den Eltern die Wahl­frei­heit einzuräu­men, ob sie ihr Kind zuhause selb­st betreuen oder in der Kita betreuen lassen. Die hohe Akzep­tanz bei den jun­gen Fam­i­lien zeigt, dass dieser Weg der richtige war.“ Hin­ter­grund: Seit dem 1. August 2013 kann in der Regel ab dem 15. Lebens­monat des Kindes Betreu­ungs­geld für höch­stens 22 Monate bezo­gen wer­den, max­i­mal bis zum 36. Lebens­monat. Bis Jahresmitte 2015 wird es dauern, dass die ersten Kinder, die von Beginn an Betreu­ungs­geld bekom­men haben, aus der Förderung her­aus­fall­en.