24. März 2016

Mechthild Heil kommentiert Ideenaustausch zur Bundesgartenschau 2031: „Region Koblenz bis Remagen einbeziehen“

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil (Ander­nach) ver­misst wich­ti­ge Eck­punk­te als Ergeb­nis der Plan­ge­sprä­che des Ver­eins „Freun­de der Bun­des­gar­ten­schau“ in St. Goar. Die Par­la­men­ta­rie­rin for­dert als Reak­ti­on auf die dabei vor­ge­brach­ten Argu­men­te noch ein­mal mit Nach­druck, dass sich der Bereich für die Bun­des­gar­ten­schau (BuGa) nicht nur bis Koblenz, son­dern dar­über hin­aus am Rhein ent­lang bis zur Lan­des­gren­ze NRW zie­hen müsse.
Mecht­hild Heil hier­zu: „Die Regi­on beid­sei­tig des Rheins zwi­schen Koblenz und Rema­gen ist reich an kul­tu­rel­len und land­schaft­li­chen Attrak­tio­nen, die als tou­ris­ti­sche Anzie­hungs­punk­te für eine Bun­des­gar­ten­schau ide­al sind. Ich for­de­re die Ver­ant­wort­li­chen für die BuGa-Bewer­­bung des­halb auf, die Regi­on nicht län­ger aus­zu­gren­zen, sich klar für die Belan­ge der Städ­te und Gemein­den ein­zu­set­zen und eine Ein­be­zie­hung des nörd­li­chen Mit­tel­rhein­tals als unab­ding­ba­re Vor­aus­set­zung in der wei­te­ren Pla­nung festzuschreiben.”
Eben­so wich­tig bei der Pla­nung der Bun­des­gar­ten­schau ist nach Auf­fas­sung der Christ­de­mo­kra­tin die Bewäl­ti­gung der Ver­kehrs­strö­me. Hier gibt es erheb­li­chen Nach­hol­be­darf. Des­halb bezeich­net Mecht­hild Heil auch den Bau einer Mit­tel­rhein­tal­brü­cke zwi­schen St. Goar und St. Goa­r­s­hau­sen als unver­zicht­bar. Aus den Pla­nungs­ge­sprä­chen ver­lau­te­te hin­ge­gen, dass die Pla­ner die Mit­tel­rhein­brü­cke aus der Betrach­tung her­aus­ge­las­sen hät­ten, die „BuGa müs­se mit oder ohne die­se Brü­cke funk­tio­nie­ren“, so hieß es. Heil hält dage­gen: „Die Lan­des­re­gie­rung muss end­lich han­deln. Ohne die­se Brü­cke wird es nicht funk­tio­nie­ren. Die Erfah­run­gen der Ver­gan­gen­heit zei­gen deut­lich, eine ver­nünf­ti­ge Len­kung der Ver­keh­re ist eine tra­gen­de Säu­le des Bewer­bungs­kon­zep­tes und ent­schei­dend für die spä­te­re Besucherakzeptanz.”