Mehr Klarheit durch “Einweg” — Kennzeichnung auf Getränkeverpackungen

Selb­stverpflich­tung der Her­steller ist unbürokratisch und kun­den­fre­undlich

Am heuti­gen Mittwoch haben sich Her­steller von bep­fan­de­ten Ein­weg-Getränkev­er­pack­un­gen und deren Ver­bände mit ein­er Selb­stverpflich­tung darauf geeinigt, kün­ftig entsprechende Ver­pack­un­gen ein­deutig als “Ein­weg” zu kennze­ich­nen. Dazu erk­lären die Ver­brauch­er­schutzbeauf­tragte, Mechthild Heil, sowie der zuständi­ge Berichter­stat­ter der CDU/C­SU-Bun­destags­frak­tion für Kreis­laufwirtschaft und Ressourcenef­fizienz, Thomas Geb­hart:

Die Neuregelung schafft für den Ver­brauch­er beim Getränkekauf endlich mehr Trans­parenz. Bis­lang war es beim Einkauf oft ver­wirrend, ob es sich bei der Flasche, Dose oder dem Kar­ton um eine Ein­weg- oder Mehrwegver­pack­ung han­delte. Durch die ein­deutige Kennze­ich­nung “Ein­weg” sowie dem jew­eili­gen Pfand­be­trag hat der Kunde Klarheit und kann sich kün­ftig bewusster für den Kauf von Ein- oder Mehrwegver­pack­un­gen entschei­den. Die Ein­weg-Kennze­ich­nung von Getränkev­er­pack­un­gen kann damit dazu beitra­gen, die seit Jahren sink­ende Quote von Mehrwegver­pack­un­gen wieder zu heben. Im Jahr 2004 hat­ten Mehrweg- und ökol­o­gisch vorteil­hafte Ein­weg-Getränkev­er­pack­un­gen noch einen Mark­tan­teil von über 70 Prozent, 2013 waren es nur noch rund 46 Prozent. Zusam­men vertreten die Unterze­ich­n­er der Selb­stverpflich­tung einen Mark­tan­teil von 84 Prozent. Das ist ein guter Erfolg. Wir rufen weit­ere Part­ner auf, sich der Selb­stverpflich­tung anzuschließen. Die direk­te Ein­weg-Kennze­ich­nung auf der Getränkev­er­pack­ung selb­st, wie jet­zt im Zuge der Selb­stverpflich­tung vorge­se­hen, ist wesentlich unbürokratis­ch­er und kun­den­fre­undlich­er als die bis­lang disku­tierten Hin­weispflicht­en am Verkauf­s­re­gal.”