CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil informierte sich in Adenau über die Initiative „UNSER* NOTARZT“ – Dauerhafte Projektfinanzierung muss sichergestellt werden: Notärztliche Versorgung im ländlichen Raum sichern

Mechthild Heil informierte sich in Adenau über das Projekt "Unser Notarzt".

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil informierte sich jet­zt im St. Josef Kranken­haus Ade­nau über das Pro­jekt „UNSER* NOTARZT“. Mit Dr. Mar­tin Schif­far­th und seinen Mit­stre­it­ern sprach sie über die Zielset­zun­gen der Ini­tia­tive und die zurzeit noch beste­hen­den Prob­leme. Mit am Tisch waren auch Ver­bands­bürg­er­meis­ter Gui­do Nisius, sein Vorgänger Her­mann-Josef Romes als Vor­sitzen­der des DRK Ortsvere­ins Ade­nau sowie der Vor­sitzende des Fördervere­ins des Kranken­haus­es, Bernd Schif­far­th. Das Schlag­wort „Wel­come to green hell — heav­en can wait“ soll augen­fäl­liges Marken­ze­ichen ein­er gesicherten und hochqual­i­ta­tiv­en notärztlichen Ver­sorgung rund um den Nür­bur­gring sein. Dabei will man sich bewusst die Ver­ant­wor­tung für die not­fallmedi­zinis­che Ver­sorgung Rund um die Rennstrecke und die Nord­schleife als Marken­ze­ichen geben.

Das Pro­jekt „UNSER* NOTARZT“ dient als über­trag­bare Strate­gie zur regionalen, nach­halti­gen notärztlichen Nach­wuchs­gewin­nung und Aus­bil­dung von Medi­zin­stu­den­ten, Ret­tungsas­sis­ten­ten und Notärzten. Eine nach­haltige Steigerung der notärztlichen Ver­sorgungsqual­ität beson­ders an ländlichen Notarzt­stan­dorten soll auch durch Ein­führung von inno­v­a­tiv­en Tech­niken erre­icht wer­den. So habe man in Ade­nau im Jahr 2015 ein mobiles Ultra­schall­gerät angeschafft, erläuterte Dr. Mar­tin Schif­far­th, um im Not­fall vor Ort eine genauere Diag­nose stellen zu kön­nen. Bessere Hil­fe für die Patien­ten und ein ziel­ge­nauer Trans­port zu spezial­isierten Kliniken sind dadurch möglich.

Alfred Pitzen, kaufmän­nis­ch­er Leit­er des Ade­nauer Kranken­haus­es, sprach die noch ausste­hende Kom­plett-Finanzierung zur Gestel­lung von Notärzten an. Etwa 500.000 Euro müssen im Jahr mobil­isiert wer­den, um eine 7‑Tage-24-Stun­den-Vorhal­tung mit fünf Notärzten langfristig sicherzustellen. Nach dem rhein­land-pfälzis­chen Ret­tungs­di­en­st­ge­setz sind Träger des Ret­tungs­di­en­stes das Land und die Land­kreise. Gemein­sam für den Kreis Ahrweil­er und den Kreis Mayen-Koblenz wird diese Auf­gabe in der Kreisver­wal­tung MYK wahrgenom­men.

Mechthild Heil betonte die Bedeu­tung ein­er gesicherten ärztlichen Ver­sorgung auch im dün­ner besiedel­ten ländlichen Raum. Neben Ärzten und Kranken­häusern gehöre dazu auch ein funk­tion­ieren­der Ret­tungs­di­enst, auf den die Men­schen sich im Not­fall ver­lassen kön­nen. Sie sicherte Ihre Unter­stützung zu, damit das Ade­nauer Mod­ell dauer­haft beste­hen kann und sich­er finanziert wird. Das Land Rhein­land-Pfalz sei hier aufge­fordert, die Finanzierung in geeigneter Weise sicherzustellen. Die CDU-Abge­ord­nete dank­te vor Ort allen Beteiligten für ihren Ein­satz in dieser Sache.