27. Sep­tem­ber 2016

Lokale Allianzen gegen Demenz“ — Mechthild Heil MdB (CDU) freut sich über Förderung von Wahlkreisprojekten: Bewerbungen aus Mendig und Mayen wurden berücksichtigt

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil freut sich über Mit­tel aus dem Bun­des­haus­halt für die Initia­ti­ven „Netz­werk­de­menz“ in Men­dig und die Alz­hei­mer Gesell­schaft nörd­li­ches RLP in May­en. Im Rah­men des Bun­des­mo­dell­pro­gram­mes „Loka­le Alli­an­zen gegen Demenz“ wur­den die­se bei­den Pro­jek­te jetzt aus­ge­wählt, gemein­sam mit 120 ande­ren im Bun­des­ge­biet. Mecht­hild Heil dazu: „Aus­wahl­kri­te­ri­en waren dies­mal genera­ti­ons­über­grei­fen­de Maß­nah­men, die Unter­stüt­zung Früh­be­trof­fe­ner, die Ein­bin­dung von Ver­ei­nen sowie Ärz­ten und Kran­ken­häu­sern als Netz­werk­part­ner“. Die CDU-Poli­­ti­­ke­­rin begrüßt es, dass damit dem The­ma „Umgang mit Demenz“ eine brei­te­re Unter­stüt­zung zuteilwird.
Bei­de Initia­ti­ven wur­den 2007 gegrün­det und enga­gie­ren sich in viel­fäl­ti­ger Wei­se vor Ort. Der Ver­ein „Alz­hei­mer Gesell­schaft nörd­li­ches RLP“ mit Sitz in May­en ver­steht sich dabei vor allem als Selbst­hil­fe­or­ga­ni­sa­ti­on für pfle­gen­de und betreu­en­de Ange­hö­ri­ge und ist Anlauf­stel­le in Sachen Bera­tung, Unter­stüt­zung und Infor­ma­ti­on zum The­ma Demenz. Grund­la­ge der Arbeit ist dabei die Über­zeu­gung von der Wür­de des Men­schen mit Demenz, eine Basis, die auch die Christ­de­mo­kra­tin Heil als fun­da­men­ta­len Ansatz teilt.
Auch für das Netz­werk Demenz May­­en-Koblenz ste­hen die an Demenz Erkrank­ten als Men­schen und voll­wer­ti­ge Per­so­nen im Mit­tel­punkt. Das Recht auf Selbst­be­stim­mung, Indi­vi­dua­li­tät und die Aner­ken­nung als ernst­zu­neh­men­de und gleich­zei­tig schutz­be­dürf­ti­ge Per­sön­lich­kei­ten sind wich­ti­ge Anlie­gen des Netz­werks.  Das Netz­werk selbst ist ein Zusam­men­schluss von ambu­lan­ten, teil- und voll­sta­tio­nä­ren Ein­rich­tun­gen aus ver­schie­dens­ten Betreuungs‑, Hilfs- und Pfle­ge­be­rei­chen. Die so gebün­del­ten Ange­bo­te für demenz­kran­ke Men­schen und ihre Ange­hö­ri­gen begrüßt Mecht­hild Heil als vor­bild­li­ches Enga­ge­ment für die Betrof­fe­nen in der Region.
Zum Hin­ter­grund: Über 1,6 Mil­lio­nen Men­schen sind heu­te in Deutsch­land an Demenz erkrankt. Ihre Ver­sor­gung stellt vor dem Hin­ter­grund des demo­gra­phi­schen Wan­dels eine immer wich­ti­ge­re Auf­ga­be für das Gesun­d­heits- und Sozi­al­we­sen dar. Die Unter­stüt­zung der an Demenz erkrank­ten Men­schen und ihrer Ange­hö­ri­gen gehört daher in den kom­men­den Jah­ren zu den vor­dring­li­chen Her­aus­for­de­run­gen für unse­re Gesell­schaft. Mecht­hild Heil erläu­tert hier­zu: „Des­halb hat der Bund in ganz Deutsch­land Loka­le Alli­an­zen für Men­schen mit Demenz ins Leben geru­fen. Die­se wer­den über einen Zeit­raum von zwei Jah­ren mit jeweils 10.000 Euro geför­dert. Die Loka­len Alli­an­zen arbei­ten auf kom­mu­na­ler Ebe­ne ähn­lich wie die Loka­len Bünd­nis­se für Fami­li­en. Die Kom­mu­ne ist der Ort, an dem wir alle als Nach­ba­rin­nen und Nach­barn, als poli­ti­sche Ent­schei­dungs­trä­ge­rin­nen und Ent­schei­dungs­trä­ger, als Arbeit­ge­be­rin­nen und Arbeit­ge­ber oder als zivil­ge­sell­schaft­li­che Akteu­re direkt Ein­fluss auf die Gestal­tung unse­rer Lebens­be­din­gun­gen neh­men. Wich­tig ist, in gemein­sa­mer Ver­ant­wor­tung Unter­stüt­zung, Hil­fe und Pfle­ge auf­ein­an­der abzustimmen.