Lokale Allianzen gegen Demenz“ — Mechthild Heil MdB (CDU) freut sich über Förderung von Wahlkreisprojekten: Bewerbungen aus Mendig und Mayen wurden berücksichtigt

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil freut sich über Mit­tel aus dem Bun­de­shaushalt für die Ini­tia­tiv­en „Net­zw­erkde­menz“ in Mendig und die Alzheimer Gesellschaft nördlich­es RLP in Mayen. Im Rah­men des Bun­desmod­ell­pro­grammes „Lokale Allianzen gegen Demenz“ wur­den diese bei­den Pro­jek­te jet­zt aus­gewählt, gemein­sam mit 120 anderen im Bun­des­ge­bi­et. Mechthild Heil dazu: „Auswahlkri­te­rien waren dies­mal gen­er­a­tionsüber­greifende Maß­nah­men, die Unter­stützung Früh­be­trof­fen­er, die Ein­bindung von Vere­inen sowie Ärzten und Kranken­häusern als Net­zw­erk­part­ner“. Die CDU-Poli­tik­erin begrüßt es, dass damit dem The­ma „Umgang mit Demenz“ eine bre­it­ere Unter­stützung zuteil­wird.

Bei­de Ini­tia­tiv­en wur­den 2007 gegrün­det und engagieren sich in vielfältiger Weise vor Ort. Der Vere­in „Alzheimer Gesellschaft nördlich­es RLP“ mit Sitz in Mayen ver­ste­ht sich dabei vor allem als Selb­sthil­fe­or­gan­i­sa­tion für pfle­gende und betreuende Ange­hörige und ist Anlauf­stelle in Sachen Beratung, Unter­stützung und Infor­ma­tion zum The­ma Demenz. Grund­lage der Arbeit ist dabei die Überzeu­gung von der Würde des Men­schen mit Demenz, eine Basis, die auch die Christ­demokratin Heil als fun­da­men­tal­en Ansatz teilt.

Auch für das Net­zw­erk Demenz Mayen-Koblenz ste­hen die an Demenz Erkrank­ten als Men­schen und voll­w­er­tige Per­so­n­en im Mit­telpunkt. Das Recht auf Selb­st­bes­tim­mung, Indi­vid­u­al­ität und die Anerken­nung als ern­stzunehmende und gle­ichzeit­ig schutzbedürftige Per­sön­lichkeit­en sind wichtige Anliegen des Net­zw­erks.  Das Net­zw­erk selb­st ist ein Zusam­men­schluss von ambu­lanten, teil- und voll­sta­tionären Ein­rich­tun­gen aus ver­schieden­sten Betreuungs‑, Hil­fs- und Pflege­bere­ichen. Die so gebün­del­ten Ange­bote für demen­zkranke Men­schen und ihre Ange­höri­gen begrüßt Mechthild Heil als vor­bildlich­es Engage­ment für die Betrof­fe­nen in der Region.

Zum Hin­ter­grund: Über 1,6 Mil­lio­nen Men­schen sind heute in Deutsch­land an Demenz erkrankt. Ihre Ver­sorgung stellt vor dem Hin­ter­grund des demographis­chen Wan­dels eine immer wichtigere Auf­gabe für das Gesund­heits- und Sozial­we­sen dar. Die Unter­stützung der an Demenz erkrank­ten Men­schen und ihrer Ange­höri­gen gehört daher in den kom­menden Jahren zu den vor­dringlichen Her­aus­forderun­gen für unsere Gesellschaft. Mechthild Heil erläutert hierzu: „Deshalb hat der Bund in ganz Deutsch­land Lokale Allianzen für Men­schen mit Demenz ins Leben gerufen. Diese wer­den über einen Zeitraum von zwei Jahren mit jew­eils 10.000 Euro gefördert. Die Lokalen Allianzen arbeit­en auf kom­mu­naler Ebene ähn­lich wie die Lokalen Bünd­nisse für Fam­i­lien. Die Kom­mune ist der Ort, an dem wir alle als Nach­barin­nen und Nach­barn, als poli­tis­che Entschei­dungsträgerin­nen und Entschei­dungsträger, als Arbeit­ge­berin­nen und Arbeit­ge­ber oder als zivilge­sellschaftliche Akteure direkt Ein­fluss auf die Gestal­tung unser­er Lebens­be­din­gun­gen nehmen. Wichtig ist, in gemein­samer Ver­ant­wor­tung Unter­stützung, Hil­fe und Pflege aufeinan­der abzus­tim­men.