Mechthild Heil (CDU) freut sich über Bundeshilfen für Denkmalpflege

Burg Wern­er­seck erhält Förderung in Höhe von 68.000 €

(Berlin, Wahlkreis 199 ‑Ahrweiler/Mayen, 11. Novem­ber 2016.) Gestern hat der Haushalt­sauss­chuss in Rah­men der Finanzmit­tel für Denkmalschutz eine Förderung in Höhe von 68.000 € für Maß­nah­men in der Burg Wern­er­seck beschlossen. Die Gelder dazu stam­men aus dem Denkmalpflege­pro­gramm „Nation­al wertvolle Kul­tur­denkmäler“ der Beauf­tragten der Bun­desregierung für Kul­tur und Medi­en, Frau Staatsmin­is­terin Moni­ka Grüt­ters.

Dazu sagt Mechthild Heil: „Für die Orts­ge­meinde Ocht­en­dung stellt die Burg Wern­er­seck einen wichti­gen Bezugspunkt ihrer regionalen Iden­tität dar. Eine Erhal­tung der Bausub­stanz und die Ver­füg­barkeit als Ver­anstal­tung­sort wird die Gemeinde sowohl in wirtschaftlich­er als auch in kul­tureller Hin­sicht bere­ich­ern. Daher freut mich die Förderung ganz beson­ders. Hier wird das richtige Pro­jekt am richti­gen Ort gefördert.‘‘

Hin­ter­grund: die Burg Wern­er­seck wurde im Jahr 1401 als Gren­zfeste zu Kurköln vom Tri­er­er Erzbischof und Kur­fürst Wern­er von Falken­stein errichtet. Auf­grund der Aus­dehnung des Kur­tri­er­er Hoheits­ge­bi­etes bis an den Rhein bei Ander­nach wurde die Burg allerd­ings nie in ihrer angedacht­en Funk­tion als Gren­zfeste genutzt. Aktuell kön­nen die Reste der Bur­gan­lage frei besucht wer­den, der viergeschos­sige Wohn­turm, der das Herz der Anlage bildet, kann nur alle 5 Jahre im Rah­men des Tages des offe­nen Denkmals began­gen wer­den. Ziel der denkmalpflegerischen Maß­nah­men ist neben ein­er Sicherung des Mauer­w­erks auch der Bau ein­er fes­ten Außen­treppe für den Wohn­turm um diesen dauer­haft zugänglich zu machen. Die Bur­gan­lage soll zudem als Ver­anstal­tung­sort ver­wend­bar wer­den.