Berlininfo Nr. 2 vom 27.1.2017

Liebe Leserin­nen und Leser,

es gibt Ten­den­zen zu sagen, es sei genug der Opfer des Nation­al­sozial­is­mus gedacht. So wie zulet­zt durch Her­rn Höcke von der AfD. Das ist vol­lkom­men falsch.

Deshalb bin ich froh, dass wir heute ein deut­lich­es Zeichen für die Euthanasieopfer im Deutschen Bun­destag geset­zt haben. Es war beein­druck­end wie Frau Falken­stein von der Ermor­dung ihrer Tante berichtete, deren Leben als unwert eingestuft und die im Rah­men des NS-Euthanasie-Pro­gramms ermordet wurde. Eines ihrer Zitate ist bei mir beson­ders in  Erin­nerung geblieben: “Ihr seid nicht dafür ver­ant­wortlich, das es geschah, aber dafür, dass es nicht wieder geschieht.”

Die Väter unseres Grundge­set­zes haben aus dieser Erfahrung her­aus den Artikel 1 unseres Grundge­set­zes geschrieben: “Die Würde des Men­schen ist unan­tast­bar”.

Ihre

Mechthild Heil

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