Finanzaufsichtsergänzungsgesetz sorgt für rechtliche Klarstellung bei Banken — Mechthild Heil (CDU) begrüßt Änderungsgesetz zur besseren Vergabe von Wohnkrediten

In dieser Woche hat der Deutsche Bun­destag in 1. Lesung über das Finan­za­uf­sicht­sergänzungs­ge­setz debat­tiert. Darin geht es auch um eine rechtliche Klarstel­lung für die Ver­gabe von Wohn­im­mo­bilienkred­iten. Diese Ergänzung ist notwendig, weil ein Teil der Banken durch die am 21. März 2016 einge­führte Wohn­im­mo­bilienkred­itrichtlin­ie – ins­beson­dere an jun­gen Fam­i­lien und Senioren – deut­lich weniger Kred­ite vergeben haben.

 

Zahlre­iche Banken, vor allem Sparkassen, aus der Region sind in den let­zten Monat­en an mich herange­treten. Ich bin froh, dass wir jet­zt endlich über eine Lösung disku­tieren“, so die Abge­ord­nete.

 

Seit der Umset­zung der Wohn­im­mo­bilienkred­itrichtlin­ie war es eini­gen Banken schw­er gefall­en, ger­ade Senioren Kred­ite für den alters­gerecht­en Umbau zur Ver­fü­gung zu stellen. Denn die Regelung sah vor, dass der Umbau zu Lebzeit­en bezahlt wer­den sollte.

 

Dazu Mechthild Heil: „Dabei ist Jus­tiz- und Ver­brauch­er­schutzmin­is­ter Heiko Maas über die Vor­gaben der EU-Richtlin­ie hin­aus­ge­gan­gen. Das war ein Fehler. Denn dabei wurde nicht berück­sichtigt, ob z.B. die selb­st­genutzte Immo­bilie bere­its abgezahlt war und als Pfand einge­set­zt wer­den kon­nte. Diesen Fehler wer­den wir jet­zt