Sprach-Kitas“ im Wahlkreis werden weiterhin vom Bund gefördert: Pro Einrichtung werden 100.000 Euro in vier Jahren bereitgestellt

Mechthild Heil MdB (CDU) freut sich über Fördermittel des Bundes für Kindertagesstätten.

In den Land­kreisen Ahrweil­er und Mayen-Koblenz wer­den Sprach-Kitas durch die zweite Förder­welle im Bun­de­spro­gramm ‚Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüs­sel zur Welt ist‘ prof­i­tieren, “ gibt jet­zt die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil. „Denn die Sprache ler­nen Kinder in anre­gungsre­ichen Sit­u­a­tio­nen aus ihrer Lebens- und Erfahrungswelt, so eben auch im Kinder­garte­nall­t­ag.“ Schw­er­punk­te des Bun­de­spro­gramms „Sprach-Kitas“ sind neben der Weit­er­en­twick­lung der all­t­agsin­te­gri­erten sprach­lichen Bil­dung die Förderung ein­er inklu­siv­en Päd­a­gogik und der Zusam­me­nar­beit mit Fam­i­lien. Das Pro­gramm richtet sich haupt­säch­lich an Kindertage­sein­rich­tun­gen, die von einem über­durch­schnit­tlich hohen Anteil von Kindern mit einem beson­deren sprach­lichen Förderbe­darf besucht wer­den.

Im Vier-Jahreszeitraum vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2019 erhal­ten fol­gende Kindertagesstät­ten in bei­den Kreisen För­der­mit­tel von jew­eils 100.000 Euro: Kindergärten „Regen­bo­gen“ und „Son­nen­schein“ in Bad Breisig, Kindergärten „St. Anna“ in Rema­gen, Kinder­garten Unkel­bach, Kita „Herder-Hof“ Ander­nach, Kita der Leben­shil­fe der Kreisvere­ini­gung Mayen-Koblenz sowie die Kindertagesstät­ten „Back­haus“ und Schwal­bennest in Polch.

Das Pro­gramm „Sprach-Kitas“ ist die Fort­führung des Bun­de­spro­gramms „Schw­er­punkt-Kitas Sprache und Inte­gra­tion“, in dem der Bund bere­its von 2011–2015 die Sprachen­twick­lung in Kindertagesstät­ten mit jährlich 100 Mil­lio­nen Euro gefördert hat. Im Rah­men des neuen Pro­gramms wird diese Förderung nun bis Ende 2019 fort­ge­führt. Dafür wer­den die geförderten Ein­rich­tun­gen jährlich 25.000 Euro erhal­ten, mit denen die Beschäf­ti­gung ein­er zusät­zlichen Fachkraft für Sprachen­twick­lung finanziert sowie pro­jek­t­be­zo­gene Kosten, wie z.B. die Fort­bil­dung der Mitar­beit­er im Bere­ich Sprachen­twick­lung, gefördert wer­den kön­nen. Über den bish­eri­gen Förder­rah­men hin­aus soll durch das neu aufgelegte Pro­gramm auch eine zusät­zliche Fach­ber­atung für jew­eils 10 bis 15 geförderte Kitas im regionalen Ver­bund mit 32.000 Euro pro Jahr finanziert wer­den, die den Kitas unter­stützend zur Ver­fü­gung ste­hen wird.

Mechthild Heil abschließend dazu: „Ich freue mich für diese Ein­rich­tun­gen, denn mit guter Sprachkom­pe­tenz im frühkindlichen Alter wird ein wichtiger Baustein gelegt, um eine gute schulis­che Per­spek­tive und Aus­bil­dung der Kinder zu sich­ern. Die Sprach­för­der­mit­tel kom­men sowohl Kindern mit Migra­tionsh­in­ter­grund als auch allen anderen Kindern mit Sprach­förderbe­darf zugute. Mit dieser Förderung sorge der Bund für mehr Chan­cen­gerechtigkeit und Teil­habe.“