CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil fordert hartes Vorgehen: „Wer Rettungskräfte behindert oder tätlich angreift, muss mit Bestrafung rechnen“

Völ­liges Unver­ständ­nis für Behin­derung von Ret­tungskräften oder gar Angriffe auf diese äußert die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil. „Dass Ret­tungskräfte behin­dert und sog­ar gewalt­tätig ange­grif­f­en wer­den, empört viele Bürg­er zu Recht. Es ist ein­fach unsäglich, wenn diejeni­gen ange­grif­f­en oder behin­dert wer­den, die nur helfen wollen.“ Nor­drhein-West­falens Innen­min­is­ter Her­bert Reul (CDU) hat aktuell in ein­er „Bran­drede“ auf das erschreck­ende Aus­maß der Entwick­lung hingewiesen. Heil, die auch stel­lvertre­tende Kreisvor­sitzende des Roten Kreuzes in Mayen-Koblenz ist, denkt dabei vor allem auch an den Schutz der vie­len ehre­namtlichen Helfer bei DRK, Feuer­wehr oder THW.

Mechthild Heil erk­lärt dazu: „Schon lange set­zt sich die Union für einen besseren Schutz von Ret­tungskräften ein und beklagt eine Ver­ro­hung der Gesellschaft. Um dem ent­ge­gen­zuwirken haben wir in der let­zten Wahlpe­ri­ode bere­its einige Ver­schär­fun­gen im Strafrecht vorgenom­men. So ist auch für tätliche Angriffe auf Ret­tungskräfte jet­zt eine Min­dest­strafe von drei Monat­en vorge­se­hen. Auch die gemein­schaftliche Bege­hung wird schär­fer sank­tion­iert. Zudem gilt die Behin­derung von hil­feleis­ten­den Per­so­n­en kün­ftig als unter­lassene Hil­feleis­tung und damit als Straftat. Es kommt jet­zt darauf an, dass diese Ver­schär­fun­gen auch kon­se­quent ange­wandt wer­den.“

Allerd­ings reichen rechtliche Änderun­gen allein aus ihrer Sicht nicht aus. „Nötig ist auch ein grundle­gen­des Umdenken in der Gesellschaft und das kön­nen wir let­ztlich nur dadurch erre­ichen, dass jed­er Einzelne sein Han­deln und seinen Umgang mit Polizei und Ret­tungskräften hin­ter­fragt und in der konkreten Sit­u­a­tion Hal­tung zeigt. Jed­er von uns kann ein­mal Hil­fe benöti­gen und wird froh sein, wenn er sie dann auch bekommt,” so die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete abschließend.