Streckenvollsperrung im Rahmen Sanierung der Landesstraße 116 zwischen Nickenich und Andernach: Mechthild Heil MdB (CDU) plädiert gegen Vollsperrung und für Anlage eines Radweges

Die Lan­desstraße 116 zwis­chen den Kreisverkehren Nick­enich und Ander­nach ste­ht vor der Sanierung. Im August sollen die Bau­maß­nah­men begin­nen. Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete hat sich jet­zt gegenüber dem zuständi­gen Lan­des­be­trieb Mobil­ität in Cochem dafür einge­set­zt, dass es dabei nicht zu den angekündigten teil­weisen Vollsper­run­gen kommt. „Im Vor­feld dieser Maß­nahme häufen sich bei mir Kla­gen aus der Kom­mu­nalpoli­tik und der Bürg­er­schaft an der dabei vorge­se­henen teil­weisen Totalsper­rung dieser Stecke. Dies würde die wichtige Verbindungs­funk­tion dieser Straße zwis­chen Ander­nach sowie Nick­enich und Eich erhe­blich stören. Viele Bewohn­er, ins­beson­dere Schüler und Beruf­spendler müssten erhe­bliche Umwege in Kauf nehmen,“ so die CDU-Poli­tik­erin.

Auch die Frage des unbe­d­ingt anzus­treben­den Rad­weges ent­lang der L 116 in diesem Streck­en­ab­schnitt wird von Heil aufge­wor­fen. Angesichts der Erfordernisse für eine Neuausrich­tung des Indi­vid­u­alverkehrs und der Strate­gie des Lan­des Rhein­land-Pfalz zur Erweiterung des Rad­we­genet­zes ist es für sie unver­ständlich, dass hier kein Rad­weg mit angelegt wird. Vor diesem Hin­ter­grund hat Mechthild Heil den LBM um eine erneute Prü­fung gebeten, ob man die vorge­se­hene Bau­maß­nahme nicht doch ohne Vollsper­rung der Strecke, etwa  durch eine ampel­geregelte, wech­sel­nde ein­seit­ige Befahrbarkeit, erre­ichen kann. „Die Anlage eines unselb­ständi­gen Rad­weges halte ich für zwin­gend und unab­d­ing­bar. In bei­den Teil­fra­gen weiß ich mich einig mit mein­er Land­tagskol­le­gin Hedi The­len und dem VG-Bürg­er­meis­ter von Pel­lenz, Klaus Bell“, bekräftigt die Bun­destagsab­ge­ord­nete abschließend.