8. Juli 2019

Streckenvollsperrung im Rahmen Sanierung der Landesstraße 116 zwischen Nickenich und Andernach: Mechthild Heil MdB (CDU) plädiert gegen Vollsperrung und für Anlage eines Radweges

Die Lan­des­stra­ße 116 zwi­schen den Kreis­ver­keh­ren Nicke­nich und Ander­nach steht vor der Sanie­rung. Im August sol­len die Bau­maß­nah­men begin­nen. Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te hat sich jetzt gegen­über dem zustän­di­gen Lan­des­be­trieb Mobi­li­tät in Cochem dafür ein­ge­setzt, dass es dabei nicht zu den ange­kün­dig­ten teil­wei­sen Voll­sper­run­gen kommt. „Im Vor­feld die­ser Maß­nah­me häu­fen sich bei mir Kla­gen aus der Kom­mu­nal­po­li­tik und der Bür­ger­schaft an der dabei vor­ge­se­he­nen teil­wei­sen Total­sper­rung die­ser Ste­cke. Dies wür­de die wich­ti­ge Ver­bin­dungs­funk­ti­on die­ser Stra­ße zwi­schen Ander­nach sowie Nicke­nich und Eich erheb­lich stö­ren. Vie­le Bewoh­ner, ins­be­son­de­re Schü­ler und Berufs­pend­ler müss­ten erheb­li­che Umwe­ge in Kauf neh­men,“ so die CDU-Politikerin.
Auch die Fra­ge des unbe­dingt anzu­stre­ben­den Rad­we­ges ent­lang der L 116 in die­sem Stre­cken­ab­schnitt wird von Heil auf­ge­wor­fen. Ange­sichts der Erfor­der­nis­se für eine Neuausrich­tung des Indi­vi­du­al­ver­kehrs und der Stra­te­gie des Lan­des Rhein­­land-Pfalz zur Erwei­te­rung des Rad­we­ge­net­zes ist es für sie unver­ständ­lich, dass hier kein Rad­weg mit ange­legt wird. Vor die­sem Hin­ter­grund hat Mecht­hild Heil den LBM um eine erneu­te Prü­fung gebe­ten, ob man die vor­ge­se­he­ne Bau­maß­nah­me nicht doch ohne Voll­sper­rung der Stre­cke, etwa  durch eine ampel­ge­re­gel­te, wech­seln­de ein­sei­ti­ge Befahr­bar­keit, errei­chen kann. „Die Anla­ge eines unselb­stän­di­gen Rad­we­ges hal­te ich für zwin­gend und unab­ding­bar. In bei­den Teil­fra­gen weiß ich mich einig mit mei­ner Land­tags­kol­le­gin Hedi The­len und dem VG-Bür­­ger­­meis­­ter von Pel­lenz, Klaus Bell“, bekräf­tigt die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te abschließend.