8. Juni 2020

Mechthild Heil MdB (CDU) zum „Kraftpaket für Kommunen“: Mit Übernahme der Gewerbesteuerausfälle wird finanzielle Handlungsfähigkeit gesichert

Die aktu­el­len Beschlüs­se des Koali­ti­ons­aus­schus­ses sind ein ech­tes Kraft­pa­ket für Deutsch­land – vor allem für Deutsch­lands Kom­mu­nen“, so die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil. „Die CDU-geführ­­te Bun­des­re­gie­rung wird die Kom­mu­nen im Mil­li­ar­den­um­fang unter­stüt­zen und sie mit den Fol­gen der Coro­­na-Pan­­de­­mie nicht allein las­sen. Das hilft auch unse­ren Gemein­den und Städ­ten in den Land­krei­sen Ahr­wei­ler und May­­en-Koblenz nach­hal­tig, mit neu­er Kraft und Zuver­sicht aus der Coro­­na-Kri­­se her­aus­zu­kom­men. Es lie­gen aber noch ein wei­ter Weg und viel Arbeit vor uns. Dabei dür­fen wir nicht ver­ges­sen, dass die Coro­­na-Pan­­de­­mie noch lan­ge nicht vor­bei ist.“
Mecht­hild Heil, die auch Vor­sit­zen­de des Bun­des­tags­aus­schus­ses für Bau, Woh­nen, Stadt­ent­wick­lung und Kom­mu­nen ist, ergänzt: „Für unse­re Kom­mu­nen und die kom­mu­na­le Daseins­vor­sor­ge setzt das Kraft­pa­ket die rich­ti­gen Impul­se. Mit der Über­nah­me der Gewer­be­steu­er­aus­fäl­le sichern Bund und Land unse­re finan­zi­el­le Hand­lungs­fä­hig­keit. Struk­tu­rell pro­fi­tie­ren wir davon, dass der Bund die Kos­ten der Unter­kunft und Hei­zung bis zu 75 Pro­zent über­nimmt, was wie­der­um Aus­wir­kun­gen auf die Kreis­um­la­ge haben kann. Pro­fi­tie­ren von der Unter­stüt­zung wird auch der öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs (ÖPNV). Die Län­der sol­len 2,5 Mil­li­ar­den Euro dafür erhal­ten. Eine Bun­des­rah­men­re­ge­lung soll den Län­dern erlau­ben, ÖPNV-Unter­­neh­­men ent­spre­chen­de Bei­hil­fen zu gewähren.“
Die Kom­mu­nen haben laut Mecht­hild Heil jetzt die Chan­ce, Maß­nah­men zu ent­wi­ckeln, wie sie von der Auf­sto­ckung der Gebäu­de­sa­nie­rung, dem „Bus- und LKW-Flo­t­­ten-Moder­­ni­­sie­­rungs-Pro­­­gramm“, den schnel­le­ren Auf­bau öffent­lich zugäng­li­cher Ladein­fra­struk­tur — zum Bei­spiel bei Kitas, Kran­ken­häu­sern, Stadt­teil­zen­tren, Spor­t­­plä­t­­zen- , der deut­lich höhe­ren För­de­rung für Sport­stät­ten und den güns­ti­gen Inves­ti­ti­ons­kre­di­ten für kom­mu­na­le und sozia­le Unter­neh­men pro­fi­tie­ren kön­nen. „Wir wol­len gestärkt aus der Kri­se her­aus­kom­men und wer­den die zusätz­li­chen Inves­ti­tio­nen in Kin­der­be­treu­ung, Digi­ta­li­sie­rung, digi­ta­le Infra­struk­tur dazu nut­zen, unse­re Gemein­den, Städ­te und Land­krei­se für die Zukunft noch bes­ser zu wappnen.“
„Ich for­de­re die Lan­des­re­gie­rung in Mainz auf, die Maß­nah­men schnell und unbü­ro­kra­tisch umzu­set­zen sowie einen mög­lichst weit­ge­hen­den Hand­lungs­spiel­raum für uns vor Ort zu gewäh­ren“, so die CDU-Abge­­or­d­­ne­­te abschließend.