Mechthild Heil MdB (CDU) im Gespräch mit dem DEHOGA-Vorsitzenden Günther Uhl: Hotellerie und Gastronomie in kritischer Phase

Mechthild Heil MdB (CDU) im Gespräch mit Günther Uhl von der DEHOGA.

Die CDU-Bun­destagsab­ge­ord­nete Mechthild Heil informierte sich jet­zt beim Kreisvor­sitzen­den Ahrweil­er der DEHOGA, Gün­ther Uhl vom Hotel Krupp in Bad Neue­nahr-Ahrweil­er, über die augen­blick­lichen Krise in der Hotel­lerie und Gas­tronomie. Man war sich einig, dass die Branche sich ein­er kri­tis­chen Phase befind­et. Die Coro­na-Zeit mit monate­lan­gen Schließun­gen von Hotels und Restau­rants hat viele Betriebe an den Rand der wirtschaftlichen Exis­tenz gebracht. Laut Uhl üben die Gäste auch nach der schrit­tweisen Öff­nung der Ein­rich­tun­gen noch sicht­bare Zurück­hal­tung. Dies bet­rifft ein­er­seits die Innen­gas­tronomie, aber auch die Hotels.

Die Buchun­gen für den Rest des Jahres 2020 hinken deut­lich hin­ter den Ver­gle­ich­szahlen 2019 hin­ter­her. Neben weit­eren Über­brück­ung­shil­fen, die der Bund auch für die näch­sten Monate gewährt, brauche man daher drin­gend eine Touris­mus-Strate­gie für die heimis­chen Des­ti­na­tio­nen, die wieder Lust auf sicheren Urlaub in Deutsch­land macht. „Angesichts des weit­er­hin beste­hen­den Ver­bots von Großver­anstal­tun­gen bis Ende Okto­ber stellen wir uns der Branche auf 10 weit­ere Dür­re­monate ein“, so Gün­ther Uhl gegenüber Mechthild Heil.

The­ma­tisiert wurde auch der mit­tler­weile große Ein­fluss der Online-Buchungsportale auf das Hotelgeschäft, die je nach Geschäftsmod­ell Pro­vi­sio­nen von 12 bis 30 Prozent pro Buchung für sich vere­in­nah­men. Das ist ger­ade für die kleinen und mit­tel­ständis­chen Betriebe in unser­er Region ein empfind­lich­er Umsatzver­lust. Mechthild heil dazu: „Ich bin auch der Mei­n­ung von Gün­ther Uhl, dass wir als Gäste bess­er direkt beim Hotel der Wahl buchen, als über die zahlre­ichen Online-Buchungsportale zu gehen. Es ist für uns Kun­den preiswert­er und vom Umsatz bleibt deut­lich mehr bei unseren heimis­chen Fam­i­lien­be­trieben.“