4. Juli 2020

Mechthild Heil MdB (CDU) im Gespräch mit dem DEHOGA-Vorsitzenden Günther Uhl: Hotellerie und Gastronomie in kritischer Phase

Die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil infor­mier­te sich jetzt beim Kreis­vor­sit­zen­den Ahr­wei­ler der DEHOGA, Gün­ther Uhl vom Hotel Krupp in Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler, über die augen­blick­li­chen Kri­se in der Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie. Man war sich einig, dass die Bran­che sich einer kri­ti­schen Pha­se befin­det. Die Coro­­na-Zeit mit mona­te­lan­gen Schlie­ßun­gen von Hotels und Restau­rants hat vie­le Betrie­be an den Rand der wirt­schaft­li­chen Exis­tenz gebracht. Laut Uhl üben die Gäs­te auch nach der schritt­wei­sen Öff­nung der Ein­rich­tun­gen noch sicht­ba­re Zurück­hal­tung. Dies betrifft einer­seits die Innen­gas­tro­no­mie, aber auch die Hotels.
Die Buchun­gen für den Rest des Jah­res 2020 hin­ken deut­lich hin­ter den Ver­gleichs­zah­len 2019 hin­ter­her. Neben wei­te­ren Über­brü­ckungs­hil­fen, die der Bund auch für die nächs­ten Mona­te gewährt, brau­che man daher drin­gend eine Tou­­ris­­mus-Stra­­te­­gie für die hei­mi­schen Desti­na­tio­nen, die wie­der Lust auf siche­ren Urlaub in Deutsch­land macht. „Ange­sichts des wei­ter­hin bestehen­den Ver­bots von Groß­ver­an­stal­tun­gen bis Ende Okto­ber stel­len wir uns der Bran­che auf 10 wei­te­re Dür­re­mo­na­te ein“, so Gün­ther Uhl gegen­über Mecht­hild Heil.
The­ma­ti­siert wur­de auch der mitt­ler­wei­le gro­ße Ein­fluss der Online-Buchungs­­­por­­ta­­le auf das Hotel­ge­schäft, die je nach Geschäfts­mo­dell Pro­vi­sio­nen von 12 bis 30 Pro­zent pro Buchung für sich ver­ein­nah­men. Das ist gera­de für die klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Betrie­be in unse­rer Regi­on ein emp­find­li­cher Umsatz­ver­lust. Mecht­hild heil dazu: „Ich bin auch der Mei­nung von Gün­ther Uhl, dass wir als Gäs­te bes­ser direkt beim Hotel der Wahl buchen, als über die zahl­rei­chen Online-Buchungs­­­por­­ta­­le zu gehen. Es ist für uns Kun­den preis­wer­ter und vom Umsatz bleibt deut­lich mehr bei unse­ren hei­mi­schen Familienbetrieben.“