30. März 2021

Mechthild Heil MdB (CDU) weist auf Unterstützungsmöglichkeiten des Bundes hin: Zweite Milliarde für den „NEUSTART KULTUR

Noch immer hält uns die COVID-19-Pan­­de­­mie fest im Griff, ihre mit­­­tel- und lang­fris­ti­gen Fol­gen für die ein­zig­ar­ti­ge Viel­falt der Kul­­tur- und Medi­en­land­schaft in Deutsch­land sind noch kaum zu ermes­sen. Klar ist, dass es für vie­le kul­tu­rel­le Akteu­re immer mehr um die Exis­tenz geht – sie sind in ihrem Lebens­nerv getrof­fen. Umso wich­ti­ger ist es, in die­ser schwie­ri­gen Lage einen Bei­trag für den Schutz und die Wie­der­be­le­bung unse­rer viel­fäl­ti­gen Kul­­tur- und Medi­en­land­schaft in Deutsch­land zu set­zen, “ so die CDU-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­te Mecht­hild Heil. Sie weist auch in ihrem Wahl­kreis daher auf die För­der­mög­lich­kei­ten im Rah­men von NEUSTART KULTUR hin. Ein Pro­gramm, das mit einer wei­te­ren Mil­li­ar­de Euro in die­sen Tagen startet.

Damit wer­den sich die Coro­­na-Hil­­fen aus dem Kul­­tur-Etat der Bun­des­re­gie­rung auf ins­ge­samt zwei Mil­li­ar­den Euro belau­fen und somit auf eine Sum­me, die dem gesam­ten regu­lä­ren Jah­res­etat de Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Kul­tur und Medi­en ent­spricht. „Das ist eine star­ke und im Ver­gleich mit ande­ren Län­dern ein­zig­ar­ti­ge Soli­da­ri­täts­be­kun­dung des Bun­des mit der Kul­tur in Deutsch­land. „NEUSTART KULTUR besteht bis­lang aus rund 60 Teil­pro­gram­men, die in enger Abstim­mung mit Kul­tur­ver­bän­den und Kul­tur­fonds ent­wi­ckelt wur­den. Unter­stüt­zen wer­den damit, so Mecht­hild Heil, Kul­tur­ein­rich­tun­gen und ‑akteu­re aller Spar­ten: Thea­ter, Tanz, Musik, Kino, Film, Fes­ti­vals, Muse­en, Gale­rien, Biblio­the­ken, Buch­hand­lun­gen, Ver­la­ge, Gedenk­stät­ten, Zir­kus­se, Kul­tur­zen­tren, bil­den­de Kunst, Lite­ra­tur, Archi­ve und vie­le mehr.

Die CDU-Par­la­­men­­ta­­rie­­rin führt wei­ter aus: „Mit der Auf­sto­ckung des Pro­gramms NEUSTART KULTUR wol­len wir einer­seits bereits erfolg­reich lau­fen­de Pro­gramm­li­ni­en fort­füh­ren und finan­zi­ell bes­ser aus­stat­ten. Ande­rer­seits wol­len wir, wo nötig, neue Akzen­te set­zen und neue Pro­gram­me ent­wi­ckeln. Ganz kon­kret wol­len wir künf­tig noch mehr als bis­her ein­zel­ne Krea­ti­ve unter­stüt­zen, zum Bei­spiel mit Sti­pen­di­en für Künst­le­rin­nen und Künst­ler. Eini­ge Sti­pen­di­en ste­hen spe­zi­ell für Berufs­ein­stei­ger zur Ver­fü­gung. Dane­ben soll es neue Pro­gramm­li­ni­en ins­be­son­de­re für freie Ensem­bles, Kam­mer­mu­sik­ensem­bles und Orches­ter, für die Lite­ra­tur, Kunst­ver­ei­ne oder auch den Kino­be­reich geben.“

Nach­dem der Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges Ende März die zusätz­li­chen Mit­tel für NEUSTART KULTUR frei­ge­ge­ben hat, wer­de man nun suk­zes­si­ve die bewähr­ten Pro­gram­me auf­sto­cken und die neu­en Pro­gram­me star­ten. Alle Infor­ma­tio­nen zu den lau­fen­den Pro­gram­men und zur Antrag­stel­lung sind auf der Home­page www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur tages­ak­tu­ell zu finden.