4. Febru­ar 2026

Mechthild Heil: Kostensteigerungen für Vereine durch Auflagen und Sicherheitsvorschriften kaum noch finanzierbar

Rosen­mon­tag steht vor der Tür und vie­le Jecken freu­en sich auf die Umzü­ge und den Stra­ßen­kar­ne­val. “Lei­der wer­den wir weni­ger Prunk­wa­gen sehen als in allen Jah­ren zuvor”, so die hei­mi­sche Abge­ord­ne­te Mecht­hild Heil.

Stren­ge­re Auf­la­gen und Sicher­heits­vor­schrif­ten des Lan­des erfor­dern grö­ße­re Umbau­maß­nah­men an den Fest­wa­gen. Die dar­aus ent­ste­hen­den hohen Mate­ri­al­kos­ten plus die Per­so­nal­kos­ten für die beglei­ten­den Wagen­en­gel machen es für man­chen Tra­di­ti­ons­ver­ein schlicht unmög­lich, wei­ter­hin einen Wagen im Zug zu prä­sen­tie­ren. Ver­ei­ne und Gesell­schaf­ten müs­sen ihre Wagen still­le­gen, da eine Umrüs­tung häu­fig nicht mehr in Eigen­leis­tung erbracht wer­den kann oder sie tech­nisch nicht mög­lich ist.

Die Kos­ten für eine Teil­nah­me eines Prunk­wa­gens im Rosen­mon­tags­zug ste­hen im kras­sen Gegen­satz zum Ver­spre­chen der Lan­des­re­gie­rung das hei­mi­sche, ehren­amt­li­che Brauch­tum zu unter­stüt­zen. „Sicher­heit bei den Umzü­gen ist allen Ver­ei­nen und Gesell­schaf­ten sehr wich­tig – aber mit Maß und Ziel,” for­dert Mecht­hild Heil abschließend.