Aus­tausch mit Ver­tre­te­rin­nen des Inter­na­tio­nal Res­cue Com­mi­tee (IRC) zur Emer­gen­cy Watch­list 2026. Im Mit­tel­punkt stand die Fra­ge, wie sich die ver­än­der­ten glo­ba­len Rah­men­be­din­gun­gen auf huma­ni­tä­re Kri­sen und Hilfs­struk­tu­ren auswirken.

Die Ana­ly­se des IRC beschreibt eine neue glo­ba­le Welt­ord­nung: zuneh­men­de geo­po­li­ti­sche Riva­li­tä­ten, fle­xi­ble und inter­es­sen­ge­lei­te­te Bünd­nis­se sowie eine Abkehr von lang­fris­ti­ger, regel­ba­sier­ter Zusam­men­ar­beit. Kurz­fris­ti­ge Macht- und Zweck­bünd­nis­se tre­ten an die Stel­le ver­läss­li­cher inter­na­tio­na­ler Struk­tu­ren. Für Kri­sen­re­gio­nen bedeu­tet das weni­ger Schutz, mehr Unsi­cher­heit und wach­sen­den huma­ni­tä­ren Bedarf – bei gleich­zei­tig schrump­fen­den Ressourcen.

Die Emer­gen­cy Watch­list 2026 macht deut­lich, war­um huma­ni­tä­re Hil­fe heu­te stär­ker denn je poli­ti­sche Ver­läss­lich­keit und inter­na­tio­na­le Ver­ant­wor­tung braucht.

https://www.rescue.org/de/watchlist

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